Freitag, 07.03.2014

Nach Olympia-Debakel

Hesse Zweite in Inzell

Sprinterin Judith Hesse (Erfurt) hat den deutschen Eisschnellläufern nach dem Debakel bei den Olympischen Winterspielen das ersehnte Erfolgserlebnis beschert.

Judith Hesse verpasste den ersten Platz nur um eine Hundertstelsekunde
© getty
Judith Hesse verpasste den ersten Platz nur um eine Hundertstelsekunde

Beim Heim-Weltcup in Inzell lief die deutsche Meisterin über 500 m in 37,86 Sekunden überraschend auf den zweiten Platz und feierte damit ihr bestes Weltcupergebnis.

Jenny Wolf (Berlin), die in Oberbayern letztmals vor ihrem Karriereende vor deutschen Publikum läuft, musste sich mit dem fünften Platz begnügen (37,95).

In Abwesenheit von Olympiasiegerin Le Sang-Hwa (Südkorea) ging der Sieg an die Amerikanerin Heather Richardson, die im letzten Lauf Hesse den Sieg in 37,85 hauchdünn entriss. Den dritten Rang sicherte sich die Olympiazweite Olga Fatkulina (Russland/37,89).

Rehabilitation für Olympia

Hesse machte mit dem zweiten Platz auch ihre persönliche Schmach von Sotschi zum Teil vergessen. In der Adler Arena am Schwarzen Meer war die 31-Jährige über die Kurzdistanz nach zwei Fehlstarts disqualifiziert worden.

Denise Roth (Mylau/38,84) landete auf dem 14. Platz, Jennifer Plate (Berlin/39,17) belegte lediglich Rang 20. Nachwuchsläuferin Katja Franzen (Grefrath), die ihr Weltcup-Debüt feierte, beendete das Rennen auf dem 27. Platz (40,43).


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