Skilanglauf in Lahti

Herrmann verliert Weltcup-Führung

SID
Samstag, 01.03.2014 | 16:35 Uhr
Denise Hermann musste in Lahti ihre Führung im Weltcup abgeben
© getty
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Denise Herrmann gehen im Kampf um den Sprintweltcup die Körner aus. Die 25-Jährige scheiterte in Lahti bereits im Viertelfinale und verlor das Rote Trikot. Auch Josef Wenzl verpasste das Finale und musste seine Weltcup-Führung abgeben.

"Es war einfach scheiße", sagte Herrmann, die müde wirkte und erstmals in der laufenden Weltcup-Saison das Finale verpasste. Zudem agierte die 25 Jahre alte Oberwiesenthalerin erneut taktisch unklug:

"Ich bin aber am Berg eingekesselt worden, und das Material ist auch nicht gelaufen. Es kommen noch zwei Klassiksprints in dieser Saison, da läuft es hoffentlich besser."

Besser lief es in Lahti für die bei Olympia so enttäuschende Amerikanerin Kikkan Randall, die mit ihrem dritten Saisonsieg die Weltcup-Führung übernahm.

Kleine Chance für Hermann

Die Cup-Verteidigerin liegt mit 482 Punkten nun 36 Zähler vor Herrmann. Bei den letzten Sprints am Mittwoch in Drammen/Norwegen und am 14. März in Falun/Schweden sind noch maximal 200 Punkte zu ergattern.

Bei den Männern war für den ebenfalls als Weltcup-Führenden angereisten Josef Wenzl (Zwiesel) im Halbfinale Endstation. "Die Runde ist Wahnsinn, man kann kaum überholen, wenn man einmal hinten ist. Und ich war eben am Start zu langsam", sagte der 30-Jährige, der in seinem Lauf Vierter wurde.

Wenzl fiel in der Sprintwertung mit 288 Punkten hinter Eirik Brandsdal (292) zurück. Den Sieg in Lahti sicherte sich Brandsdals Landsmann Paal Golberg.

Chancenlos im Viertelfinale

Herrmann, die bei Olympia im Sprint-Halbfinale ausgeschieden war, erwischte den mit Abstand stärksten Viertelfinallauf, in dem sie es unter anderem mit Norwegens Olympiasiegerinnen Maiken Falla (Sprint) und Marit Björgen (Teamsprint) zu tun bekam. Dabei war die Sächsin völlig chancenlos und wurde Letzte.

Wie Herrmann schieden Hanna Kolb (Buchenberg/16.) und Lucia Anger (Oberstdorf/20.) im Viertelfinale aus, Sandra Ringwald (Sonthofen/50.) und Nicole Fessel (Oberstdorf/57.) scheiterten deutlich in der Qualifikation.

Tscharnke ebenfalls früh raus

In der Männer-Konkurrenz war der Arbeitstag für Tim Tscharnke (Biberau) und Sebastian Eisenlauer (Sonthofen) nach dem Viertelfinale beendet. In der Qualifikation gescheitert waren Alexander Wolz (Buchenberg/70.) und Thomas Bing (Dermbach/78.)

In Lahti stehen am Sonntag die Freistilrennen der Männer über 15 km (9.45) und der Frauen über 10 km (12.35) auf dem Programm.

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