Eisschnelllauf: Weltcup-Finale in Heerenveen

Pechstein ausgebremst

SID
Samstag, 15.03.2014 | 00:22 Uhr
Claudia Pechstein wurde beim Weltcup-Finale in Heerenveen ausgebremst
© getty
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Claudia Pechstein zuckte ratlos mit den Schultern und winkte enttäuscht ab. Ein Gerangel in der Schlusskurve hatte die fünfmalige Olympiasigerin im Massenstart-Rennen des Weltcup-Finales in Heerenveen ausgebremst und die Chance auf den Sieg gekostet.

Nachdem auch der eingelegte Protest abgeschmettert worden war, stapfte die Eisschnellläuferin mächtig verärgert aus dem legendären Thialf-Stadion.

Besonders das Verhalten der siegreichen Italienerin Francesca Lollobrigida sorgte für Unmut. "Sie kommt vor der Kurve von außen nach innen reingestochen und fährt Claudia vor die Füße", sagte DESG-Teamleiter Helge Jasch. Auch Irene Schouten (Niederlande), die Zweite wurde, zog den Ärger der deutschen Delegation auf sich. "Sie ist aus meiner Sicht die erste, die ihre Hand benutzt. Sie hat Claudia am Bein gezogen", monierte Jasch.

Pechstein, die am Samstag über 3000 m die nächste Bewährungschance hat, verpasste als Sechstplatzierte den Sieg im Gesamtweltcup im Massenstart. In der Vorwoche hatte die 42-Jährige beim Heim-Weltcup in Inzell triumphiert.

Wüst dominiert

Die niederländische Eisschnelllauf-Ikone Ireen Wüst untermauerte derweil erneut ihre Ausnahmestellung. Die Olympia-Zweite siegte über 1500 m in 1:53,68 Minuten deutlich vor ihrer Landsfrau Lotte von Beek (1:54,47) und der Russin Julia Skokowa (1:56,14). Die Berlinerin Monique Angermüller als einzige deutsche Starterin belegte in 1:58,71 Minuten den 14. Platz.

"Die Luft ist bei Vielen raus. Bei den Holländern geht es immer weiter und eher noch schneller. Die Schere ist deshalb zwischen vorne und hinten noch größer", sagte Helge Jasch.

Wüst, bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi mit fünf Medaillen dekoriert, sicherte sich auch den Gesamtweltcup über diese Distanz. "Die 1500 m sind meine Lieblingsstrecke. Der Gesamtweltcup war nochmal eine Extramotivation", sagte Wüst in der ARD.

Ihle zieht zurück

Über 1000 m der Männer zog die deutsche Sprint-Hoffnung Nico Ihle (Chemnitz) kurzfristig zurück. Der 28-Jährige, der zuletzt mit zwei Podestplatzierungen beim Heim-Weltcup in Inzell überzeugt hatte, zog sich am Donnerstag im Training eine Zerrung im Adduktorenbereich zu und schonte sich für das 500-m-Rennen am Samstag.

Der Tagessieg ging an den kanadischen Olympia-Zweiten Denny Morrison, der in 1:08,91 Minuten Weltcup-Gesamtsieger Shani Davis (USA/1:09,13) und Lokalmatador Kjeld Nuis (1:09,25) auf die Plätze verwies.

Im Massenstart der Männer setzte sich Bob de Vries (Niederlande) vor den belgischen Brüdern Maarten und Bart Swings durch. Der deutsche Starter Felix Rijhnen (Darmstadt) wurde Siebter.

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