Tops und Flops des Wochenendes

Der Freund des Sauwetters

Von Autor: Adrian Bohrdt
Montag, 17.03.2014 | 13:49 Uhr
Bei der Skiflug-WM in Harrachov war das Wetter mies
© imago
Advertisement
Western & Southern Open Women Single
Live
WTA Cincinnati: Viertelfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 2
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Halbfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 3
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Finale
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 2
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

Das schlechte Wetter in Harrachov verhindert ein spannendes Finale, dennoch freut sich Skisprung-Weltmeister Severin Freund. Die Österreicher bejubeln Marcel Hirscher und Anna Fenninger, die sich seit ihrer Kindheit kennen und am Wochenende gemeinsam feiern durften. Felix Neureuther platzte nach der Kurssetzung von Michael Pircher der Kragen, Anna Schaffelhuber macht den Fünferpack perfekt.

Tops:

Fenninger und Hirscher: Im Kindesalter fuhren beide gegeneinander und drückten gemeinsam die Schulbank, am Wochenende durften sie zusammen feiern. Während Marcel Hirscher bereits zum dritten Mal hintereinander den Gesamtweltcup gewann, war es für Anna Fenninger die Premiere. "Marcel ist da schon fast ein Routinier, unglaublich, dass er es dreimal hintereinander geschafft hat. Ich glaube, er freut sich auch, dass ich neben ihm stehe", wird die 24-jährige Österreicherin von den "Salzburger Nachrichten" zitiert.

Hirscher gab die Komplimente gerne zurück: "Ich gratuliere ihr zu dieser Saison, sie ist brillant. Gold bei Olympia und der Gesamtweltcup, das ist wirklich cool." Fenninger gewann darüber hinaus die kleine Kristallkugel für den Riesentorlauf-Gesamtsieg, Hirscher die für die Slalom-Wertung.

"Wenn mir das jemand vor der Saison prophezeit hätte, dann hätte ich ihm ein Busserl gegeben und gesagt: 'Danke, das nehme ich.' Unglaublich, dass das auch noch gegangen ist", erklärte Fenninger, die mit ihrem Sieg am Sonntag im Riesentorlauf alles klar gemacht hatte.

Mäkäräinens dritter Streich: Nach den beiden Sprint-Siegen hat die finnische Biathletin Kaisa Mäkäräinen am Sonntag ihren Hattrick perfekt gemacht. Die 31-Jährige gewann auch die Verfolgung, bei zwei Schießfehlern hatte sie einen Vorsprung von einer Minute vor der Weißrussin Darja Domratschewa.

"Der Ski fühlte sich gut an, auch wenn die Strecke an einigen Stellen sehr, sehr weich war", betonte die Finnin anschließend bei "Yle".

Freund holt Titel: Ohne ein packendes Finale hat Severin Freund seinen ersten großen Einzeltitel gewonnen. Der 25-Jährige stand, nachdem die für Samstag im tschechischen Harrachov angesetzten Durchgänge wegen des schlechten Wetters abgesagt werden mussten, als Skiflug-Weltmeister fest. Mit 391 Punkten verwies er den Norweger Anders Bardal (379) klar auf den zweiten Platz.

Zuvor musste Freund eine stundenlange Geduldsprobe über sich ergehen lassen, ehe der dritte und der vierte Durchgang abgesagt wurden. "Es ist einfach nur grandios, endlich ganz oben zu stehen. Mit dem Olympia-Gold ist dieser Titel das bisher Größte. Ich wollte es zunächst gar nicht glauben, als ich es von einem norwegischen Techniker erfahren habe", berichtete Freund, der den ersten deutschen Skiflug-Weltmeistertitel seit Sven Hannawald 2002 gewann.

Bundestrainer Werner Schuster fügte hinzu: "Es freut mich extrem für ihn. Bei Olympia hat er eine knappe Niederlage einstecken müssen. Er ist dann wieder aufgestanden und hat die Mannschaft zu Gold geführt. Dass er jetzt ganz oben stehen darf, ist etwas ganz besonderes. Er ist einer der konstantesten Springer der vergangenen Jahre, als Vierter aber immer knapp an einer Medaille vorbeigesprungen. Für ihn ist das extrem wichtig."

Schaffelhubers Fünferpack: Anna Schaffelhuber hat ihr Paralympics-Märchen gekrönt. Die querschnittgelähmte Monoskifahrerin gewann am Sonntag im fünften Rennen zum fünften Mal Gold und entschied so die Abfahrt, den Super-G, die Superkombination, den Slalom und den Riesenslalom für sich.

"Ich wusste, dass ich theoretisch in jeder Disziplin gewinnen kann, aber ich hätte niemals gedacht, dass das klappt. Ich warte noch darauf, aufzuwachen. Ich kann es gar nicht glauben", freute sich die 21-Jährige überschwänglich. Nach dem ersten Durchgang hatte Schaffelhuber noch Platz zwei belegt, ein Sturz der Kanadierin Kimberly Joines im zweiten Lauf machte die Bahn endgültig frei für die fünfte Goldmedaille.

Seite 2: Die Flops des Wochenendes

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung