Freitag, 10.01.2014

Österreicher im Krankenhaus

Morgenstern wieder schwer gestürzt

Thomas Morgenstern ist erneut schwer gestürzt. Der Österreicher verlor im Training für das Skifliegen auf dem Kulm/Österreich in der Luft das Gleichgewicht und schlug mit Rücken und Kopf hart auf dem Boden auf. Er hat sich offenbar Verletzungen am Kopf und eine Lungenquetschung zugezogen.

Innerhalb von nur einem Monat stürzte Thomas Morgenstern gleich zweimal
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Innerhalb von nur einem Monat stürzte Thomas Morgenstern gleich zweimal

Der 27-Jährige war nach dem Trainingssturz auf dem legendären Kulm in Österreich kurzzeitig bewusstlos, wenig später aber wieder ansprechbar. Nach Informationen des Verbandes hat er eine schwere Schädelverletzung und eine Lungenquetschung davongetragen. Er soll zur Beobachtung 72 Stunden auf der Intensivstation der UKH Salzburg verbringen.

Morgenstern schwebt allerdings nicht in Lebensgefahr. Das sagte der behandelnde Arzt Josef Obrist der österreichischen Nachrichtenagentur "APA".

Pointner geschockt

Morgenstern, der erst im Dezember in Titisee-Neustadt schwer gestürzt war, wurde im Auslauf lange behandelt und anschließend in die Klinik gebracht. "Thomas ist ansprechbar und kann Arme und Beine bewegen", sagte Herbert Leitner, Physiotherapeut des österreichischen Teams, im ORF: "Er wollte kurz wissen, was genau passiert ist." Im ersten Training hatte Morgenstern mit 196,5 Metern noch die zweitgrößte Weite erzielt.

ÖSV-Cheftrainer Alex Pointner hatte zunächst die Hände vor das Gesicht geschlagen und zeigte sich anschließend geschockt: "Es tut verdammt weh, wenn man so machtlos ist. Die Ski haben sich kurz berührt und danach gelöst. In so einem Fall werden beim Skifliegen große Kräfte frei, die man nicht mehr regulieren kann." Ein Materialfehler sei nicht der Grund für den Sturz gewesen.

Sotschi 2014: Die Olympischen Sportstätten
Vom 7. bis zum 23. Februar 2014 finden in Sotschi die 22. Olympischen Winterspiele statt
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Vom 7. bis zum 23. Februar 2014 finden in Sotschi die 22. Olympischen Winterspiele statt
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Das Herzstück der Spiele ist das Fisht Olympic Stadium. Die Arena ist nach einem Berg im Nordkaukasus benannt und wird auch bei der WM 2018 genutzt
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Das Herzstück der Spiele ist das Fisht Olympic Stadium. Die Arena ist nach einem Berg im Nordkaukasus benannt und wird auch bei der WM 2018 genutzt
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Der Bolshoy Ice Dome: Die Multifunktions-Arena bietet 12.000 Zuschauern Platz und ist die Bühne der Eishockey-Stars wie Alex Ovechkin, Sidney Crosby und Co.
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Der Bolshoy Ice Dome: Die Multifunktions-Arena bietet 12.000 Zuschauern Platz und ist die Bühne der Eishockey-Stars wie Alex Ovechkin, Sidney Crosby und Co.
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Von innen kann sich die Halle ebenfalls durchaus sehen lassen. Bei Kosten von über 180 Millionen Dollar sollte man aber auch einiges erwarten können
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Von innen kann sich die Halle ebenfalls durchaus sehen lassen. Bei Kosten von über 180 Millionen Dollar sollte man aber auch einiges erwarten können
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Eishockey, Part 2! Auch in der Shayba Arena geht's auf dem Eis zur Sache. Besonderer Clou: Die Halle ist so konzipiert, dass sie nach den Spielen abgebaut und in einer anderen Stadt wiederaufgebaut werden kann
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Eishockey, Part 2! Auch in der Shayba Arena geht's auf dem Eis zur Sache. Besonderer Clou: Die Halle ist so konzipiert, dass sie nach den Spielen abgebaut und in einer anderen Stadt wiederaufgebaut werden kann
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In der Shayba Arena können bis zu 7000 Zuschauern ihre Helden auf dem Eis anfeuern
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In der Shayba Arena können bis zu 7000 Zuschauern ihre Helden auf dem Eis anfeuern
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Das Ice Cube Curling Center wirkt ziemlich futuristisch, beheimatet aber die Curling-Spezialisten auf diesem Planeten. Das Fassungsvermögen: 3000 Personen
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Das Ice Cube Curling Center wirkt ziemlich futuristisch, beheimatet aber die Curling-Spezialisten auf diesem Planeten. Das Fassungsvermögen: 3000 Personen
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Apropos futuristisch: Der Iceberg Skating Palace ist auch nicht von schlechten Eltern. Insgesamt 15.000 Tonnen Stahl waren zum Bau der Eiskunstlauf- und Short-Track-Halle vonnöten
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Apropos futuristisch: Der Iceberg Skating Palace ist auch nicht von schlechten Eltern. Insgesamt 15.000 Tonnen Stahl waren zum Bau der Eiskunstlauf- und Short-Track-Halle vonnöten
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Bei den Eisschnelllaufwettbewerben im Adler Arena Skating Center sollen 8000 Leute die Halle zum Kochen bringen
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Bei den Eisschnelllaufwettbewerben im Adler Arena Skating Center sollen 8000 Leute die Halle zum Kochen bringen
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Der Olympic Parc von Sotschi in Kleinformat
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Der Olympic Parc von Sotschi in Kleinformat
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Die Schnee-, Bob und Rodelwettbewerbe finden rund um das Gebirgsdorf Krasnaja Poljana, ca. 70 Kolimneter östlich von Sotschi, statt. Fliegen Freund, Freitag und Co. hier zu Edelmetall?
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Die Schnee-, Bob und Rodelwettbewerbe finden rund um das Gebirgsdorf Krasnaja Poljana, ca. 70 Kolimneter östlich von Sotschi, statt. Fliegen Freund, Freitag und Co. hier zu Edelmetall?
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Klar, auch der Chef schaut mal vorbei, damit alles nach Plan läuft. Hier begutachtet Wladimir Putin das Ziel im Eiskanal des Sliding Center Sanki
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Klar, auch der Chef schaut mal vorbei, damit alles nach Plan läuft. Hier begutachtet Wladimir Putin das Ziel im Eiskanal des Sliding Center Sanki
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Auch Morgensterns Teamkollegen rangen angesichts der Bilder um Worte. "Wenn ein Freund von dir bewusstlos im Auslauf liegt, kann man nicht ruhig bleiben", sagte Martin Koch, der den Sturz am Monitor mitverfolgt hatte. Der Kärntner Morgenstern hatte erst zu Weihnachten einen neuen Sturzhelm geschenkt bekommen.

Vor einem Monat Glück im Unglück

Morgenstern war am 15. Dezember in Titisee-Neustadt zu Fall gekommen, hatte damals jedoch Glück im Unglück und kam mit einem gebrochenen Finger und Prellungen davon. Später sagte er: "Ich kann mich nur noch erinnern, wie Klitschko zu einem Schlag ausgeholt hat. Danach sind alle Lichter ausgegangen." Rechtzeitig zur Vierschanzentournee war Morgenstern wieder fit, in der Endabrechnung belegte er hinter seinem Landsmann Thomas Diethart sogar den zweiten Platz. "Ich bin eben ein Stehaufmännchen", hatte Morgenstern nach der Tournee gesagt.

Auf der Flugschanze am Kulm, wo Weiten von mehr als 200 Meter möglich sind, wurden auch Erinnerungen an 2003 wach. Damals war Morgenstern im finnischen Kuusamo vom Wind "weggeblasen" worden und rücklings auf den Boden geknallt. "Dieser Sturz ist immer noch in meinem Schädel drin", hatte er seither immer wieder betont. Auch damals hatte er wie durch ein Wunder keine schweren Verletzungen erlitten.


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