Startplätze heiß begehrt

Biathleten vor teaminternen Kämpfen

SID
Montag, 06.01.2014 | 15:58 Uhr
Evi Sachenbacher-Stehle drängt sich aktuell noch am ehesten als Spitzenfrau auf
© getty
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Nach dem Weltcup in Oberhof müssen sich die deutschen Biathleten für einen Olympiastart vor allem teamintern beweisen. Die Bundestrainer wollen kurzfristig entscheiden.

Die Olympianormen sind geknackt, die Winterspiele rücken näher: Für die deutschen Biathleten beginnt nach dem Heim-Weltcup in Oberhof die heiße Phase der Saison. Weil die internationale Konkurrenz enteilt scheint, geht es für die Skijäger vor allem teamintern ans Eingemachte. Knapp fünf Wochen vor der Reise nach Sotschi stellt sich deshalb die Frage: Wer darf mit? Und wer wird laufen?

Von den vom Deutschen Olympischen Sportbund maximal zu nominierenden sechs Frauen und sechs Männern dürfen bei den jeweiligen olympischen Rennen nur vier Athleten pro Nation starten. Während sich das deutsche Frauenteam nach der Absage von Miriam Gössner praktisch von selbst aufstellt, scheint bei den Männern bei bereits sechs erfüllten Normen ein harter teaminterner Kampf programmiert.

"Wir werden nach dem letzten Weltcup in Antholz und dem Trainingslager in Ridnaun schauen, wie sich die Athleten verhalten. Erst dann werden die vorgedachten Einsatzkonzeptionen umgesetzt", kündigte Bundestrainer Uwe Müssiggang an.

Birnbacher und Stephan mit Vorteilen

Der aktuelle Leistungsstand, die Vorstellungen im Trainingslager, aber eben auch die im Weltcup erzielten Ergebnisse werden dann entscheidend sein. Und da dürften nach dem Heimspiel im Thüringer Wald Andreas Birnbacher (Schleching) und Christoph Stephan (Oberhof) die Nase vorne haben.

"Sie haben nachgewiesen, dass sie vorne mittun und mit dem nötigen Quäntchen Glück auf dem Podest stehen können", sagte Müssiggang. Birnbacher hatte als Vierter im Sprint das beste deutsche Ergebnis geliefert, Stephan über die drei Tage die konstantesten Leistungen gezeigt. "Für die anderen soll das aber nicht heißen, dass die Türe verschlossen ist."

Einen Tick einfacher sollten Müssiggang und seinen Trainerkollegen die Entscheidungen bei den Frauen fallen. Fünf DSV-Skijägerinnen haben das Ticket nach Sotschi in der Tasche - überraschenderweise aber hat sich von diesem Quintett vor allem Quereinsteigerin Evi Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl) nach guten Rennen in Oberhof in den Vordergrund gedrängt.

Sachenbacher-Stehle im Aufwind

"Für sie freut es uns besonders. Man hörte nach ihrem Umstieg vom Langlauf ja auch kritische und sogar hämische Stimmen", sagte Müssiggang. Die Zielstrebigkeit, mit der Sachenbacher-Stehle ihren Traum verfolgt habe, "ist auch ein Fingerzeig an die Athletinnen dahinter. Es zeigt, was gemacht werden muss, um den Anspruch zu erheben, in der deutschen Mannschaft zu laufen", sagte Müssiggang weiter.

Neben dem weiteren Quartett, das sich für Olympia bereits qualifiziert hat, scheint derzeit Vanessa Hinz am ehesten für die vakante sechste Stelle in Frage zu kommen. Am Wochenende hatte sie im zweitklassigen IBU-Cup triumphiert und so ihre Ansprüche untermauert.

"Aber auch das werden wir jetzt noch nicht entscheiden", sagte Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig. "Die Mädels müssen durch Leistungen nachweisen, dass an ihnen kein Weg vorbeiführt."

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