Slalom-Weltcup in Flachau

Höfl-Riesch Vierte - Shiffrin siegt

SID
Dienstag, 14.01.2014 | 21:53 Uhr
Maria Höfl-Riesch blieb im Slalom von Flachau nur der undankbare vierte Platz
© getty
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Maria Höfl-Riesch hat beim Weltcup-Slalom im österreichischen Flachau einen Podestplatz knapp verpasst. Die Doppel-Olympiasiegerin belegte mit 0,26 Sekunden Rückstand auf die drittplatzierte Maria Pietilä-Holmner aus Schweden Rang vier.

Das unter Flutlicht ausgetragenen Rennen gewann Mikaela Shiffrin aus den USA mit einem Vorsprung von 0,83 Sekunden auf Frida Hansdotter aus Schweden. Höfl-Riesch baute dennoch ihren Vorpsrung im Gesamtweltcup auf 72 Punkte vor Anna Fenninger aus Österreich aus.

Höfl-Riesch fehlten auf Rang vier 0,26 Sekunden auf das Podium, sie nahm ihren "zähen" zweiten Durchgang, in dem sie bei Schneefall und leichtem Nebel vom zweiten Rang nach dem ersten Lauf zurückfiel, aber gelassen zur Kenntnis. "Ich bin zufrieden, auch wenn es kein Podium ist", sagte sie. In den vorangegangenen beiden Slalom-Rennen war sie nicht ins Ziel gekommen, "und da ist man dann doch nicht so sicher", erklärte die Olympiasiegerin im Torlauf von 2010. Das Rennen in Flachau dürfte das ändern.

Höfl-Riesch baut Führung aus

Der vierte Rang brachte Höfl-Riesch immerhin 50 Punkte ein, ihre Führung im Gesamtweltcup vor der Österreicherin Anna Fenninger baute sie auf 72 Punkte aus. Die Platzierung ist zudem ein Hinweis, dass die Partenkirchnerin auch bei den Olympischen Spielen in Sotschi in dieser Disziplin eine Chance auf eine Medaille hat.

Als Goldfavoritin hat jedoch Mikaela Shiffrin zu gelten, die klar vor den Schwedinnen Frida Hansdotter (0,83 Sekunden zurück) und Maria Pietilä-Holmner (1,14) gewann.

Restliches Team enttäuscht

Ohne Höfl-Riesch sähe es bei den deutschen Frauen derzeit in Abfahrt und Slalom düster aus. "Für das Team war das ein enttäuschender tag", stellte sie zu Recht fest. Lediglich Veronika Staber (Samerberg-Törwang) erreichte auf dem Griessenkar mit der hohen Startnummer 49 mit einer beherzten Fahrt wenigstens noch den zweiten Lauf, dort sammelte sie als 24. immerhin ein paar Weltcuppunkte. Für die restlichen sechs deutschen Läuferinnen war das Rennen schon beendet, ehe das Finale gestartet wurde.

Die schon für Olympia qualifizierten Christina Geiger (Oberstdorf) und Barbara Wirth (Lenggries) schieden im ersten Lauf aus. Lena Dürr (Germering) und Susanne Riesch (Partenkirchen) verpassten im vorletzten Slalom vor Sotschi das Finale und damit erneut die Chance, die Norm für die Spiele zu erfüllen. Maren Wiesler (Münstertal) als 47. und Susanne Weinbuchner (Lenggries) als 54. waren ebenfalls nicht im zweiten Lauf dabei.

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