Donnerstag, 16.01.2014

Eiskunstlauf-EM in Budapest

Liebers nach Kurzprogramm Achter

Peter Liebers steuert bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Budapest die beste EM-Platzierung seiner Karriere an. Nach dem Kurzprogramm nimmt der Vorjahres-Zehnte Rang acht ein und bestätigte damit auch seine Olympia-Nominierung.

Peter Liebers liegt nach dem Kurzprogramm auf dem achten Platz
© getty
Peter Liebers liegt nach dem Kurzprogramm auf dem achten Platz

Mit der Medaillenvergabe allerdings wird der fünfmalige nationale Titelträger nichts zu tun haben. Nach schwachem Saisonstart präsentierte sich Titelverteidiger Javier Fernandez aus Spanien in Topverfassung und verwies mit 91,56 Zählern den Russen Sergej Woronow (85,51) sowie Ex-Europameister Tomas Verner aus Tschechien (83,51) auf die Plätze zwei und drei.

Liebers hatte sich zuvor am noch nicht stabilen vierfachen Toe-Loop versucht, konnte den Königssprung jedoch nicht stehen. "Aber Peter ist für seinen Mut trotzdem von den Preisrichtern belohnt worden", sagte Trainerin Viola Striegler.

Ihr Schützling freute sich unbändig über seine neue persönliche Bestmarke in der Kurzkür: "Seitdem die Qualifikation für Sotschi sicher ist, laufe ich viel befreiter. Jetzt kann ich mir endlich den Tortenguss vom Kuchen holen."

EM-Debüt für Franz Streubel

Im Fernduell mit dem gesundheitlich angeschlagenen Superstar Jewgeni Pluschenko konnte dessen Landsmann Maxim Kowtun nur bedingt punkten. Der russische Meister musste sich mit Rang vier (83,15) des Zwischenklassements begnügen.

Der nationale Verband will nach den europäischen Titelkämpfen entscheiden, ob der 18-Jährige oder Ex-Weltmeister Pluschenko das einzige Olympiaticket für Russland erhält.

Bei seinem EM-Debüt konnte sich Franz Streubel zumindest über das Erreichen des Mindestziels freuen. Trotz eines Sturzes beim dreifachen Toe-Loop qualifizierte sich der deutsche Vizemeister aus Oberstdorf als 19. mit 59,96 Zählern problemlos für das Kürfinale am Samstag (12.00 Uhr).

"Ausgerechnet beim leichtesten Sprung muss mir das passieren. Aber bei der ersten Europameisterschaft ist man eben nicht so entspannt, wie man sein sollte", sagte der 22-Jährige, der ein Klavierkonzert von Peter Tschaikowski interpretierte.


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