Mittwoch, 08.01.2014

Bei Weltcup in Ruhpolding

Deutsche Frauenstaffel auf Rang zwei

Erst sah es nach einem Debakel aus, dann konnten die deutschen Biathletinnen doch noch feiern: Dank einer furiosen Aufholjagd und einer bärenstarken Evi Sachenbacher-Stehle haben sich die Skijägerinnen im dritten Staffelrennen des Olympiawinters in Ruhpolding den dritten Podestplatz gesichert. Mit Rang zwei untermauerte das Team 44 Tage vor dem Olympiarennen eindrucksvoll die Medaillen-Ambitionen für die Winterspiele in Sotschi.

Evi Sachenbacher-Stehle zeigte sich in herausragender Form
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Evi Sachenbacher-Stehle zeigte sich in herausragender Form

Zwei Jahre nach dem WM-Triumph an gleicher Stelle verwandelte das Frauenteam die Chiemgau-Arena mit ihren 15.000 Zuschauern beim Heim-Weltcup in ein Tollhaus und tankte jede Menge Selbstvertrauen für das Saison-Highlight. Das Quartett des Deutschen Skiverbandes mit Franziska Preuß (1 Strafrunde), Evi Sachenbacher-Stehle (1 Nachlader), Laura Dahlmeier (0) und Franziska Hildebrand (0) musste sich nach 4x6 km nur Russland geschlagen geben. Rang drei ging an Norwegen.

"Mich freut es riesig, dass die anderen es noch geschafft haben. Das ist ein toller Erfolg", sagte Startläuferin Franziska Preuß, die einen ganz schlechten Auftakt erwischte und nach einer Strafrunde nach dem ersten Schießen auf den letzten Platz zurück fiel. "Ich habe mich eigentlich sicher gefühlt und ich weiß nicht, warum es nicht hingehauen. Ich bin ratlos, was da schief läuft", sagte Preuß.

Starke Leistung von Sachenbacher-Stehle

Nach einem weiteren Nachlader übergab die Bayerin an Position 18 an Evi Sachenbacher-Stehle. Die 33-Jährige brachte im Liegendschießen alle Schüsse ins Ziel und katapultierte ihr Team nach nur einem Extraschuss und einer starken Laufleistung in die Führungsposition. "Ich habe einfach versucht, mich auf mich zu konzentrieren. Ich habe mein Ding gemacht. Das war ein cooles Rennen", sagte Sachenbacher-Stehle im "ZDF".

Erstmals seit ihrem Wechsel vom Langlauf zum Biathlon war die zweimalige Langlauf-Olympiasiegerin bei einem Weltcup auf ihrer Heimstrecke zum Einsatz gekommen - und empfahl sich für die Staffel in Sotschi. "Es war ein großartiges Rennen für mich. Natürlich hatten wir gehofft, dass wir es auf das Podium schaffen. Dass es wirklich geklappt hat, ist super", sagte Sachenbacher-Stehle.

Gute Form der Staffel

Laura Dahlmeier machte ihre Sache anschließend gewohnt stark. Die 20-Jährige leistete sich nur einen Nachlader und übergab an Position eins an Schlussläuferin Hildebrand. Ebenfalls ohne Schießfehler musste die 26-Jährige nur noch die starken Russinnen vorbeiziehen lassen.

Sotschi 2014: Die Olympischen Sportstätten
Vom 7. bis zum 23. Februar 2014 finden in Sotschi die 22. Olympischen Winterspiele statt
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Vom 7. bis zum 23. Februar 2014 finden in Sotschi die 22. Olympischen Winterspiele statt
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Das Herzstück der Spiele ist das Fisht Olympic Stadium. Die Arena ist nach einem Berg im Nordkaukasus benannt und wird auch bei der WM 2018 genutzt
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Das Herzstück der Spiele ist das Fisht Olympic Stadium. Die Arena ist nach einem Berg im Nordkaukasus benannt und wird auch bei der WM 2018 genutzt
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Der Bolshoy Ice Dome: Die Multifunktions-Arena bietet 12.000 Zuschauern Platz und ist die Bühne der Eishockey-Stars wie Alex Ovechkin, Sidney Crosby und Co.
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Der Bolshoy Ice Dome: Die Multifunktions-Arena bietet 12.000 Zuschauern Platz und ist die Bühne der Eishockey-Stars wie Alex Ovechkin, Sidney Crosby und Co.
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Von innen kann sich die Halle ebenfalls durchaus sehen lassen. Bei Kosten von über 180 Millionen Dollar sollte man aber auch einiges erwarten können
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Von innen kann sich die Halle ebenfalls durchaus sehen lassen. Bei Kosten von über 180 Millionen Dollar sollte man aber auch einiges erwarten können
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Eishockey, Part 2! Auch in der Shayba Arena geht's auf dem Eis zur Sache. Besonderer Clou: Die Halle ist so konzipiert, dass sie nach den Spielen abgebaut und in einer anderen Stadt wiederaufgebaut werden kann
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Eishockey, Part 2! Auch in der Shayba Arena geht's auf dem Eis zur Sache. Besonderer Clou: Die Halle ist so konzipiert, dass sie nach den Spielen abgebaut und in einer anderen Stadt wiederaufgebaut werden kann
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In der Shayba Arena können bis zu 7000 Zuschauern ihre Helden auf dem Eis anfeuern
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In der Shayba Arena können bis zu 7000 Zuschauern ihre Helden auf dem Eis anfeuern
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Das Ice Cube Curling Center wirkt ziemlich futuristisch, beheimatet aber die Curling-Spezialisten auf diesem Planeten. Das Fassungsvermögen: 3000 Personen
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Das Ice Cube Curling Center wirkt ziemlich futuristisch, beheimatet aber die Curling-Spezialisten auf diesem Planeten. Das Fassungsvermögen: 3000 Personen
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Apropos futuristisch: Der Iceberg Skating Palace ist auch nicht von schlechten Eltern. Insgesamt 15.000 Tonnen Stahl waren zum Bau der Eiskunstlauf- und Short-Track-Halle vonnöten
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Apropos futuristisch: Der Iceberg Skating Palace ist auch nicht von schlechten Eltern. Insgesamt 15.000 Tonnen Stahl waren zum Bau der Eiskunstlauf- und Short-Track-Halle vonnöten
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Bei den Eisschnelllaufwettbewerben im Adler Arena Skating Center sollen 8000 Leute die Halle zum Kochen bringen
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Bei den Eisschnelllaufwettbewerben im Adler Arena Skating Center sollen 8000 Leute die Halle zum Kochen bringen
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Der Olympic Parc von Sotschi in Kleinformat
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Der Olympic Parc von Sotschi in Kleinformat
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Die Schnee-, Bob und Rodelwettbewerbe finden rund um das Gebirgsdorf Krasnaja Poljana, ca. 70 Kolimneter östlich von Sotschi, statt. Fliegen Freund, Freitag und Co. hier zu Edelmetall?
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Die Schnee-, Bob und Rodelwettbewerbe finden rund um das Gebirgsdorf Krasnaja Poljana, ca. 70 Kolimneter östlich von Sotschi, statt. Fliegen Freund, Freitag und Co. hier zu Edelmetall?
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Klar, auch der Chef schaut mal vorbei, damit alles nach Plan läuft. Hier begutachtet Wladimir Putin das Ziel im Eiskanal des Sliding Center Sanki
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Der Olympiawinter läuft bislang optimal für die Frauenstaffel. Während es in den Einzelrennen bislang noch nicht zum Sprung auf das Podest reichte, bescherte das erfolgverwöhnte Quartett dem DSV im Dezember im französischen Le Grand-Bornand den bislang einzigen Weltcupsieg. Zuvor war auch der Auftakt mit Rang zwei in Hochfilzen gelungen.

All das machte das deutsche Team bislang zu einem der heißesten Medaillenkandidaten für die Winterspiele. "Wir sind immer fürs Treppchen zu haben und freuen uns natürlich, wenn wir zum Favoritenkreis gehören", sagte Andrea Henkel, die in Ruhpolding wegen Magenproblemen kurzfristig pausieren musste. Hildebrand ersetzte die 36-Jährige - und machte ihre Sache sehr souverän.

Männer starten am Donnerstag

Wie man in Sotschi siegt, wissen die Skijägerinnen bestens. Bei der Generalprobe im vergangenen Jahr gewannen Laura Dahlmeier und Co. in dem nagelneuen Stadion. Ein weiteres gutes Omen: Bislang gab es seit der Einführung des Wettbewerbs in das olympische Programm im Jahr 1992 in Albertville immer Edelmetall für die Deutschen, zum Olympiasieg reichte es zuletzt 2002 in Salt Lake City.

Am Donnerstag starten die Männer mit ihrem Staffelrennen in den Weltcup in Bayern. Anschließend stehen auf den WM-Strecken des Jahres 2012 bis Sonntag noch die langen Einzel und jeweils ein Verfolgsrennen für Frauen und Männer auf dem Programm. Danach geht es in der kommenden Woche weiter zur Olympia-Generalprobe ins italienische Antholz. Dort steht ein weiteres Staffelrennen auf dem Programm.

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