Tops und Flops des Wochenendes

Der ewige Noriaki

Von Jonas Schützeneder
Montag, 13.01.2014 | 11:35 Uhr
Kuss in die Heimat: Noriaki Kasai jubelt über seinen Rekord-Weltcupsieg
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON Classic Women Single
SoLive
WTA Birmingham: Barty -
Kvitova (Finale)
Mallorca Open Women Single
So17:00
WTA Mallorca: Görges -
Sevastova (Finale)
AEGON International Women Single
Mo12:00
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Der japanische Skisprung-Opa will vom Aufhören nichts wissen und segelt beim Skifliegen vor allem den DSV-Adlern davon. Felix Neureuther schreibt derweil deutsche Ski-Geschichte und beim Biathlon spielt ein Norweger weiter mit der Konkurrenz. Die Tops und Flops des Wochenendes.

Tops

Noriaki fliegt davon

Wäre Noriaki Kasai ein Wein, er wäre vermutlich ein Kopke Colheita Port 1972. Der edle Portwein erreicht erst mit 40 Jahren seine beste Wirkung und gilt als sehr edler Tropfen. Kasai, geboren 1972, erntet derzeit ebenfalls die Blüten langjähriger Reifung. Seine heutigen Konkurrenten waren noch nicht einmal geboren, als der Japaner 1989 seinen ersten Weltcup sprang.

Er wurde Skiflug-Weltmeister, nahm an sechs Olympischen Spielen teil und erlebte in seinen 30er Jahren eine Durststrecke. Pünktlich zu Olympia 2014 geht es wieder bergauf mit dem ewigen Noriaki, der einfach nicht kleinzukriegen ist.

Beim Skifliegen in Tauplitz sprang Kasai den jungen Hüpfern deutlich davon, holte sich im zarten Alter von 41 Jahren als ältester Springer aller Zeiten einen Weltcup-Sieg. Die Zugabe gab es am Sonntag, als Kasai hinter Peter Prevc und Gregor Schlierenzauer erneut auf das Podest sprang.

Als wäre das alles nicht genug, setzt der Routnier gleich noch einen drauf. Bis 2018, sagt Kasai selbst, will er weiterspringen. Großes Ziel: Die Olympischen Spiele im südkoreanischen Pyeongchang. Dann wäre er 45. Spätestens seit diesem Winter weiß seine Konkurrenz jedoch: Bei Noriaki Kasai ist nichts unmöglich.

Rekord-Felix wird übermütig

Er kennt sie alle. Die Erfolge, die knappen Niederlagen und die großen Enttäuschungen. Felix Neureuther macht so schnell niemand verrückt. Höchstens er selbst. Geschehen an diesem Wochenende. Zuerst raste der Bayer zum ersten deutschen Sieg im Riesenslalom seit über 40 Jahren.

"Das hat in Deutschland ganz schön eingeschlagen", freute sich Neureuther, der damit zur alpinen Olympia-Hoffnung für Deutschland wurde.

Kurze Zeit später liegt er beim Slalom in guter Position, hat den Doppelsieg schon fast vor Augen - und fädelt dann ein. Marcel Hirscher siegte. Zu viel Übermut nach dem Rekordsieg? Neureuther locker: "Vielleicht tut es ja ganz gut, dann kehrt wieder ein ein bisschen Ruhe ein nach der ganzen Aufregung." Wie gesagt, er kennt es sie ja alle.

Der eifrige Svendsen dominiert weiter

In Ruhpolding warteten die deutschen Biathlon-Fans vergeblich auf einheimische Glanzleistungen. Wie es richtig geht, demonstrierte derweil Emil Hegle Svendsen.

Der Norweger war im Einzel und der Verfolgung nicht zu schlagen. Seine ohnehin konstant starke Laufleistung krönte Svendsen dazu noch mit (fast) perfektem Schuss. Bei acht Versuchen traf er sieben. Nach dem Doppelsieg und der klaren Führung gilt Svendsen als Favorit in Sotschi.

Dass er trotz der aktuellen Dominanz weiter hart für die Spiele arbeiten wird, garantiert seinen Fans schon der Name des Skandinaviers. Übersetzt heißt Emil nämlich der "Wetteifernde". Kein Wunder, dass Svendsen bei so vielen Siegen Spaß am Wettkampf hat...

Seite 2: Die Flops des Wochenendes

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung