Wintersport

Polizei ermittelt Verdächtigen

SID
Super-G-Weltmeisterin Tina Maze erhielt Anfang März Morddrohungen per Email
© getty

Dreieinhalb Wochen nach der Morddrohung gegen Super-G-Weltmeisterin Tina Maze am Rande des Ski-Weltcups in Garmisch-Partenkirchen hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt.

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Mittwoch mitteilte, soll die E-Mail, in der Maze bedroht wurde, von einem 35-Jährigen aus Gerlingen in Baden-Württemberg abgesendet worden sein.

Jedoch hätten sich "keine Erkenntnisse ergeben, dass der Mann seine Drohung in die Tat umsetzen wollte". Gegen ihn ist aber ein Verfahren wegen Bedrohung eingeleitet worden.

Besagte Mail war am 2. März beim Weltcup-Organisationskomitee in "GAP" eingegangen. Obwohl die Beamten nach ersten Ermittlungen keine akute Gefahr für Maze ausgemacht hatten, erhielt diese im Umfeld der Rennen Polizeischutz.

Sendeweg verschleiert

Sie habe sich noch nie so sicher gefühlt, scherzte die 29-Jährige.

Das Rennen fahren sei ihr aber nicht leicht gefallen. "Es ist nicht einfach, wenn du das Gefühl hast, dass etwas passieren kann", sagte sie.

Den Behörden ist es jetzt gelungen, den 35-Jährigen ausfindig zu machen, obwohl der Sendeweg der E-Mail verschleiert war. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen in Gerlingen stellten die Fahnder einen Computer sicher. Darauf fanden Beamte der Kripo Weilheim den 35-Jährigen belastende Beweise.

Der Ski aplin Weltcup der Damen

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