Wintersport

Abbruch nach Wetterchaos und Kröll-Sturz

SID
Klaus Kröll musste nach seinem Schweren Sturz mit den Hubschrauber abtransportiert werden
© getty

Nach einem Wetterchaos ist der Super-G der Männer beim Weltcup-Finale der alpinen Ski-Rennläufer in Lenzerheide/Schweiz abgebrochen worden. Erst nachdem Klaus Kröll gestürzt war, beendete die Jury das irreguläre Rennen.

Der als zehnter Läufer gestartete Österreicher zog sich laut "sky news hd" einen Bruch des linken Oberarms mit Beteiligung des Oberarmkopfes zu und wird heute noch operiert.

Das Super-G-Rennen der Frauen wurde nach dem Abbruch der Männer komplett abgesagt. Damit geht die kleine Kristallkugel an Tina Maze aus Slowenien vor Julia Mancuso (USA).

Maria Höfl-Riesch (Partenkirchen) wurde in der Super-G-Wertung Fünfte vor Viktoria Rebensburg aus Kreuth. Zunächst hatten Nebel und Schneefall für eine Verschiebung um über drei Stunden gesorgt. Danach waren die Verhältnisse durch wechselnde Windbedingungen und schlechte Sicht grenzwertig.

Neureuter zurückgezogen

Der Deutsche Skiverband (DSV) hatte bereits vor dem Abbruch Felix Neureuther als Vorsichtsmaßnahme vom Start zurückgezogen. Der Partenkirchner wollte erstmals seit 2008 in einem Speedrennen antreten, um sich die Chance auf einen Podestplatz im Gesamtweltcup zu erhalten.

Nach dem Abbruch des Rennens, das ersatzlos gestrichen wurde, steht der Österreicher Marcel Hirscher kurz vor dem Sieg im Gesamtweltcup. Der Norweger Aksel Lund Svindal, der bereits als Gewinner der Disziplinwertung im Super-G festgestanden hatte und als einziger Konkurrent Hirscher noch abfangen könnte, konnte den Abstand von 149 Punkten nicht verkürzen. In den ausstehenden Disziplinen Riesenslalom und Slalom ist Hirscher der stärkere Fahrer.

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