Geisenberger sichert sich Weltcup-Gesamtsieg

SID
Freitag, 08.02.2013 | 21:37 Uhr
Natalie Geisenberger krönt eine überragende Saison mit dem Weltcup-Gesamtsieg
© Getty

Die in diesem Winter überragende Rodlerin Natalie Geisenberger hat den ersten Weltcup-Gesamtsieg ihrer Karriere vorzeitig unter Dach und Fach gebracht. Selbiges gelang den Doppelsitzern Tobias Wendl/Tobias Arlt.

Geisenberger gewann eine Woche nach ihrem ersten WM-Titel im kanadischen Whistler auch in Lake Placid/USA und steht dank des sechsten Sieges im achten Weltcuprennen bereits als Gewinnerin der Gesamtwertung fest. In den vergangenen vier Jahren hatte es in der Endabrechnung jeweils nur zum zweiten Platz gereicht.

Die 25-Jährige triumphierte vor Lokalmatadorin Julia Clukey und Kanadas Alex Gough. Als Vierte verteidigte Anke Wischnewski zwei Wochen vor dem Saisonabschluss auf der künftigen Olympiabahn in Sotschi ihren zweiten Platz in der Gesamtwertung erfolgreich. Olympiasiegerin Tatjana Hüfner (Friedrichroda) enttäuschte nach einem völlig verpatzten ersten Lauf als Siebte.

Hüfner hatte zuletzt fünmal in Folge den Gesamtsieg im Viessmann Weltcup gefeiert, in diesem Winter ist die dominierende Rennrodlerin der vergangenen Jahre aber noch immer sieglos.

Doppelsitzer mit zweitem Triumph

Auch die Männer-Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) erobern den zweiten Weltcup-Gesamtsieg ihrer Karriere. Der "Bayern-Express" raste eine Woche nach dem WM-Triumph auch beim vorletzten Weltcup in Lake Placid zum Sieg und kann beim Saisonabschluss. Bereits vor zwei Jahren hatte das Top-Duo dieses Kunststück geschafft.

Wendl/Arlt profitierten auf der Olympiabahn von 1980 auch vom Missgeschick ihrer ärgsten Verfolger Toni Eggert/Sascha Benecken. Die WM-Zweiten fuhren lediglich auf dem siebten Platz, nachdem sie im ersten Lauf einen Sturz nur mit viel Mühe verhindert hatten.

Auf der anspruchsvollen Bahn am Mount van Hoevenberg hatten viele Doppelsitzer Probleme, sich auf dem Schlitten zu halten. Hinter Wendl/Arlt fuhren Peter Penz/Georg Fischler (Österreich) und Christian Oberstolz/Patrick Gruber (Italien) auf die Ränge zwei und drei.

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