Lena Dürr startet nicht

Höfl-Riesch: Probleme im ersten Abfahrtstraining

SID
Mittwoch, 06.02.2013 | 16:54 Uhr
Nach dem Aus im Super-G ist Maria Höfl-Riesch auch nach dem Abfahrtstraining gefrustet
© Getty
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Maria Höfl-Riesch hat beim ersten Training für die Kombinations- und die Spezialabfahrt bei der Ski-WM im österreichischen Schladming Platz 17 belegt. Lena Dürr wird auf die Super-Kombination am Freitag verzichten. "Man tut ihr im Moment keinen Gefallen, wenn man sie fahren lässt", sagte Wolfgang Maier.

Die Partenkirchnerin kam mit der Piste "Streicher" auf der Planai nicht zurecht und sagte nach der Fahrt: "Richtig angefreundet habe ich mich mit der Strecke noch nicht." Die Bedingungen seien zu unterschiedlich gewesen, fügte sie hinzu und bemängelte: "Vom Tempo her ist das keine Abfahrt. Der Schnee ist langsam und es sind viele Kurven drin."

Schnellste im wenig aussagekräftigen ersten Training war Regina Sterz aus Österreich (1:53,44 Minuten) vor Lotte Smiseth Sejersted (Norwegen/+0,46 Sekunden) und Fränzi Aufdenblatten (Schweiz/+0,51). Höfl-Riesch, die im ersten Training für gewöhnlich nie voll fährt, lag 2,64 Sekunden zurück. Veronique Hronek aus Unterwössen, die im Super-G am Dienstag kurz vor dem Ziel ein Tor verfehlt und damit eine Medaille verpasst hatte, war 2,87 Sekunden langsamer als Sterz, Gina Stechert (Oberstdorf) nach einer verpatzten Fahrt 7,85 Sekunden.

"Brauche zwei ordentliche Läufe"

Die Spezialabfahrt findet am Sonntag statt (11.00 Uhr), bereits am Freitag wird die Super-Kombination aus einer verkürzten Abfahrt und einem Slalom-Durchgang gestartet (10.00/14.00 Uhr). "Das ist möglicherweise meine größte Medaillenchance", sagte Höfl-Riesch nach dem ersten Trainingslauf, "aber auch da braucht man zwei ordentliche Läufe. Ich hoffe, dass am Freitag was geht." Ihr Ausscheiden nach nur 21 Sekunden im Super-G habe sie abgehakt, versicherte sie.

Lena Dürr wird auf die Super-Kombination am Freitag verzichten. "Man tut ihr im Moment keinen Gefallen, wenn man sie fahren lässt", sagte Wolfgang Maier, Alpindirektor des DSV, über die 21-Jährige aus Germering.

Dürr hatte vor rund einer Woche beim Parallel-Slalom in Moskau überraschend ihr erstes Weltcup-Rennen gewonnen. Zum Auftakt der WM enttäuschte sie jedoch am Dienstag mit Platz 30 im Super-G. "Ich dachte, der Hang liegt mir. Aber ich hatte brutal zu kämpfen", sagte sie nach ihrer völlig verkorksten Fahrt. Schon beim Abfahrtstraining am Mittwoch stand Dürr nicht mehr am Start.

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