Ungekrönte Aufholjagd im Teamsprint

DSV-Kombinierer verpassen Podest

SID
Sonntag, 02.12.2012 | 17:04 Uhr
Nicht unzufrieden mit dem Auftritt der Nordischen Kombinierer: Bundestrainer Hermann Weinbuch
© Getty
Advertisement
SINGHA Beer Grand Slam of Darts
Live
Grand Slam Of Darts: Finale
NBA
Wizards @ Raptors
NHL
Islanders @ Hurricanes
NHL
Blue Jackets @ Sabres
NBA
Wizards @ Bucks
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika

Weil es auf der Schanze nicht rund läuft, verpassen die deutschen Nordischen Kombinierer beim Weltcup in Kuusamo die Podestplätze. Bundestrainer Weinbuch ist dennoch nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge.

Trotz einer furiosen Aufholjagd in der Loipe haben Deutschlands Nordische Kombinierer beim Weltcup in Kuusamo den angepeilten Podestplatz im Teamsprint deutlich verpasst.

Einen Tag nach seinem vierten Platz im Einzel musste sich Weltmeister Eric Frenzel gemeinsam mit Björn Kircheisen am Sonntag nach einem Sprung und dem Langlauf über 2 x 7,5 Kilometer mit Rang sieben begnügen. Knapp dahinter erreichten Tino Edelmann und Johannes Rydzek als Achte das Ziel.

Bundestrainer Weinbuch zufrieden

"Mit der Laufleistung bin ich sehr zufrieden. Da haben die Jungs ein richtiges Pfund drauf. Leider sind wir beim Springen derzeit weit weg von der Spitze", bilanzierte Bundestrainer Hermann Weinbuch. Den Sieg in dem Wettbewerb, der im kommenden Jahr erstmals bei der WM ausgetragen wird, sicherte sich Österreich vor Norwegen und Frankreich.

Seine Schützlinge präsentierten sich unweit des Polarkreises wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde: In der Loipe topp, auf der Schanze ein Flop. Über zwei Minuten Rückstand kassierten Frenzel und Kircheisen beim Springen, in dem auch Edelmann und Rydzek mit 1:33 Minuten entscheidenden Boden verloren.

Diese Hypothek wog zu schwer, auch wenn sich die beiden DSV-Duos im Langlauf tapfer durch das Feld pflügten. "Ich bin total begeistert, dass sie trotz des aussichtslosen Rückstandes nicht den Mut verloren haben. Das stimmt mich zuversichtlich", lobte Weinbuch.

Langlauf war Schadensbegrenzung

Für die DSV-Asse war dies nur ein schwacher Trost. "Das war nur Schadensbegrenzung. Mehr blieb uns nicht übrig. Wir alle haben Probleme beim Springen. Die gilt es abzustellen", erklärte Routinier Kircheisen. Frenzel legte den Finger in die gleiche Wunde: "Auf der Schanze lassen wir zu viel liegen. Ich hoffe, dass wir das bald in den Griff bekommen."

Am Vortag hatte der Oberwiesenthaler als Vierter seinen zweiten Podestplatz in dieser Saison um einen Wimpernschlag verpasst. "Schade für Eric, denn taktisch ist alles aufgegangen. Bei seiner Aufholjagd hat er kaum Energie verloren, es fehlte halt etwas an der Endgeschwindigkeit", sagte Weinbuch.

Ziel: Sprungdefizit abbauen

Für Frenzel hatte der vierte Rang dennoch etwas Gutes: Als erster DSV-Kombinierer schaffte er die interne WM-Norm, die mit zwei Platzierungen unter den besten Sechs sehr hochgesteckt ist.

Bis zu den Titelkämpfen sind es noch fast drei Monate, so dass auch bei seinen Kollegen noch keine Unruhe aufkommt. "Es ist noch eine lange Saison. Da gilt es, nicht die Ruhe zu verlieren, auch wenn ich ungeduldig bin", sagte Kircheisen. In einem Trainingslager in Seefeld sollen nun bis zum nächsten Weltcup in zwei Wochen die Sprungdefizite abgebaut werden.

Nordische Kombination: Der Wettkampf-Kalender in der Übersicht

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung