Knappste Männer-Rennen der Geschichte

Reichelt und Paris gewinnen in Bormio

SID
Samstag, 29.12.2012 | 13:54 Uhr
Bei der Abfahrt im italienischen Bormio siegten Dominik Paris (Bild) und Hannes Reichelt
© Getty
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Hannes Reichelt (Österreich) und Dominik Paris (Italien) haben zeitgleich das knappste Männer-Rennen in der Geschichte des alpinen Ski-Weltcups gewonnen.

Bei der Abfahrt im italienischen Bormio siegten sie mit einer Hundertstelsekunde vor dem drittplatzierten Aksel Lund Svindal (Norwegen) und zwei Hundertstelsekunden vor dem am Ende nur viertplatzierten Klaus Kröll (Österreich).

Stephan Keppler (Ebingen) belegte mit 0,99 Sekunden Rückstand einen respektablen 11. Rang - zeitgleich mit Peter Fill (Italien).

Zwei Sieger in einem Rennen hatte es bei den Männern bereits mehrfach gegeben, der Drittplatzierte mit dem geringsten Rückstand war bislang am 2. März 2012 Kjetil Jansrud (Norwegen) im Super-G in Kvitfjell/Norwegen gewesen. Er lag drei Hundertstelsekunden hinter Beat Feuz (Schweiz) und Kröll.

Bei den Frauen hat es dagegen schon zwei Rennen mit je drei Siegerinnen gegeben. Beim Riesenslalom 2002 in Sölden/Österreich standen Tina Maze (Slowenien), Nicole Hosp (Österreich) und Andrine Flemmen (Norwegen) auf Rang eins.

Zeitgleiche Siegerinnen waren im März 2006 beim Super-G in Hafjell/Norwegen auch Michaela Dorfmeister (Österreich), Lindsey Kildow (heute Vonn/USA) und Nadia Styger (Schweiz). Vierte war damals Kelly Vanderbeek (Kanada) - mit einer Hundertstelsekunde Rückstand, nur weitere vier Hunderstelsekunden zurück lag Lucia Recchia (Italien).

Der Ski-Alpin-Rennkalender 2012/2013

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