Nach dem Bob-Weltcup-Comeback

Thomas Florschütz wird Vierter in Winterberg

SID
Samstag, 08.12.2012 | 15:52 Uhr
Wurden Vierter in Winterberg: Thomas Florschütz und Anschieber Kevin Kuske
© Getty
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Thomas Florschütz und Anschieber Kevin Kuske sind bei ihrem Weltcup-Comeback in diesem Winter auf Rang vier gefahren. Beim Zweierbob-Weltcup in Winterberg hatten sie nach zwei Läufen 48 Hundertstelsekunden Rückstand auf den siegreichen Schweizer Beat Hefti.

Vor zwei Wochen hatten man den Schweizer Hefti auf der Bahn im Hochsauerland im Europacup noch geschlagen. Auf Rang zwei fuhr der Russe Alexander Subkow vor dem Kanadier Lyndon Rush.

Manuel Machata vom SC Potsdam landete mit Christian Poser auf Rang sechs. Maximilian Arndt und Alexander Rödiger aus Oberhof wurden wegen eines Frühstarts im ersten Lauf disqualifiziert.

Böse Überraschung für Maximlian Arndt

Eine böse Überraschung erlebte der WM-Dritte im kleinen Schlitten, Maximilian Arndt aus Oberhof. Der mit der Startnummer drei ins Rennen gegangene Thüringer wurde mit Alexander Rödiger im Ziel disqualifiziert, da sie die Rote Ampel am Start missachtet hatten.

"Der Bahnsprecher meinte die Strecke ist frei, da geht der normale Ablauf los, meine Schuhe wurden gebürstet und los gehts", beschrieb Arndt den Ablauf, während niemand auf das Ampelsignal achtete. Dieses Missgeschick könnte Arndt ab Januar den Startplatz im Zweierbob-Weltcup kosten, denn Francesco Friedrich ist ab Altenberg gesetzt im deutschen Team. Der am schlechtesten platzierte Deutsche im kleinen Schlitten - derzeit Arndt - fällt dann heraus. Dementsprechend groß war auch sein Frust im Zielbereich.

Schneiderheinze fährt trotz kapitelem Fehler auf Platz 3

Bei den Frauen fuhr Schneiderheinze mit Anschieberin Stephanie Schneider auf Platz drei. Trotz eines kapitalen Fehlers im ersten Durchgang fuhr die Erfurterin in 56,89 Sekunden einen Bahnrekord. Im zweiten Lauf gelang ihr allerdings nur die siebtbeste Laufzeit. Der Sieg ging zum vierten Mal nacheinander in diesem Winter an Weltmeisterin und Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada mit Anschieberin Chelsea Valois.

Zweite wurde die US-Amerikanerin Elana Meyers mit Katie Eberling. Lokalmatadorin Sandra Kiriasis enttäuschte mit Franziska Bertels auf Rang neun hinter Cathleen Martini aus Oberbärenburg mit Lisette Thöne.

"Das war das schlechteste Ergebnis meiner Karriere, meine Kampflinie war heute nicht angemessen", sagte die neunmalige Weltcup-Gesamtsiegerin Kiriasis. Dennoch verteidigte Kiriasis ihren zweiten Platz im Gesamtweltcup hinter Humphries. Martini fiel auf Rang vier zurück, während sich Schneiderheinze auf Rang neun verbesserte.

"Das Wort Enttäuschung ist zu hart, ich bin froh über den Podestplatz. Im zweiten Lauf hatte ich unten zu viele Fehler", sagte Schneiderheinze, die sich schon auf die WM Ende Januar in St. Moritz vorbereitet.

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