Dopfer und Luitz scheiden aus

Ted Ligety düpiert die Konkurrenz

SID
Sonntag, 28.10.2012 | 14:28 Uhr
Der US-Amerikaner Ted Ligety kam mit einem großen Vorsprung ins Ziel
© Getty
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Ted Ligety aus den USA hat den Riesenslalom beim alpinen Weltcup-Auftakt am Sonntag in Sölden gewonnen. Der Vorjahressieger war 2,75 Sekunden schneller als Manfred Mölgg aus Italien. Der österreichische Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher folgte mit 3,12 Sekunden Rückstand auf dem dritten Platz.

Als Ted Ligety als überlegener Sieger eines diskussionswürdigen Rennens feststand, verneigte sich der beste Skirennläufer der vergangenen Saison im Zielraum von Sölden vor dem Amerikaner. Der Österreicher Marcel Hirscher zollte dem Konkurrenten am Sonntag höchsten Respekt. "Es gibt nur eine Weltspitze", sagte der Gesamtweltcupsieger. "Und die heißt Ted Ligety".

Zumindest beim ersten Riesenslalom der alpinen Weltcupsaison auf dem Rettenbachferner: 2,75 Sekunden war der Weltmeister aus Park City bei teilweise dichtem Schneetreiben und schlechter Sicht schneller als der Zweitplatzierte Manfred Mölgg aus Italien, und gar 3,12 als Hirscher. "Der Vorsprung ist unglaublich. Ich hätte nicht gedacht, dass so etwas möglich ist", sagte Ligety, der auch das Auftaktrennen vor einem Jahr im Ötztal gewonnen hatte.

Während Ligety sich noch über seinen glänzenden Auftritt wunderte, waren die deutschen Starter längst aus dem Zielraum verschwunden. Fritz Dopfer vom SC Garmisch schied ebenso im zweiten Durchgang aus wie Stefan Luitz vom SC Bolsterlang. Dominik Schwaiger (Königssee) und Benedikt Staubitzer (Mittenwald) hatten sich erst gar nicht für das Finale der besten 30 qualifiziert.

Schlechte Sicht für die ersten Läufer

"Ich bin enttäuscht, denn ich wollte noch einmal konsequent Skifahren", sagte Dopfer nach Rang 22 im Zwischenklassement. Der 25-Jährige hatte in der vergangenen Saison mit konstant guten Leistungen den Sprung unter die besten sieben Riesenslalomfahrer der Welt geschaffte, aber am Sonntag war die gute Startnummer im ersten Lauf kein Vorteil. Die ersten sieben Läufer hatten extrem schlechte Sicht, ehe sich die Sonne kurz gegen die Wolken durchsetzte.

Der mit Nummer fünf ins Rennen gegangene Ligety hatte den ersten Durchgang hinter dem Franzosen Thomas Fanara auf dem zweiten Rang beendet. Im Finale aber düpierte er bei einheitlich schlechter Sicht die Konkurrenz. Hirscher sprach von "einer Watsch'n". Der lange größte Kritiker der vom Weltverband FIS verordneten längeren und schmaleren Ski ist beim ersten Auftritt mit dem neuen Material am besten zurechtgekommen. "Ich war nicht glücklich, aber ich habe mich damit irgendwie selber motiviert", sagte Ligety.

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