Wegen zu Unrecht gelaufener Strafrunde

Zeitgutschrift beschert Norwegen Gold

SID
Donnerstag, 01.03.2012 | 17:58 Uhr
Die Mixed-Staffel von Norwegen hat Auftakt-Gold bei der WM in Ruhpolding geholt
© Getty
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Ein Juryentscheid zugunsten von Norwegen hat den krassen Außenseiter Slowenien um Auftakt-Gold bei der Biathlon-WM in Ruhpolding gebracht.

Weil Norwegens vorletzter Starter Ole Einar Björndalen eine Scheibe traf, der Computer den Treffer aber nicht erkannte und das Ziel deshalb schwarz blieb, musste Björndalen ungerechtfertigt eine Strafrunde laufen.

Die Norweger legten noch während des Rennens umgehend Protest ein.

Renndirektor schaut direkt nach

"Renndirektor Franz Berger und ich haben unmittelbar nach Eingang des Protests die Scheibe untersucht und festgestellt, dass eindeutig ein Treffer vorlag", erklärte Jurychef Max Cobb (USA) nach dem Rennen.

Björndalens norwegische Mixedstaffel erhielt für die zu Unrecht gelaufene Strafrunde 20 Sekunden Bonifikation. Da Björndalen zudem überflüssigerweise noch einmal nachladen musste, gestand ihm die Jury nach Auswertung der Daten des WM-Zeitmessers weitere 8,4 Sekunden also insgesamt 28,4 Sekunden Zeitgutschrift zu.

Da Norwegens Schlussläufer Emil Hegle Svendsen nur 8,7 Sekunden nach dem Slowenen Jakov Fak das Ziel erreichte, waren die Zeitgutschriften für die Titelverteidiger aus Skandinavien Gold wert.

"Am Ende zählt nur Gold"

"Es ist kein schönes Gefühl, als Zweiter ins Ziel zu laufen, aber am Ende zählt nur Gold", sagte Björndalen. Jurychef Cobb kündigte danach eine umfassende Untersuchung aller WM-Scheiben an.

Technische Fehler an den Schießzielen kommen im Biathlon immer wieder vor.

Zuletzt profitierte der deutsche Sprint-Weltmeister Arnd Peiffer im Januar beim Weltcup in Nove Mesto von so einem Malheur, als er wegen einer ebenfalls zu Unrecht gelaufenen Strafrunde im Jagdrennen aufgrund eines deutschen Protests und einer Zeitgutschrift von Platz fünf auf zwei vorrückte.

Der Biathlon-Kalender 2012

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