Olympiasiegerin verteidigt ihren Titel bei der Heim-WM

Hüfner holt Gold, Staffel-Team ebenfalls

SID
Sonntag, 12.02.2012 | 15:15 Uhr
Tatjana Hüfner jubelt beim Zieleinlauf. Die Titelverteidigung ist perfekt
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
National Rugby League
Sa11:30
Roosters -
Storm
AEGON Classic Women Single
Sa12:30
WTA Birmingham: Halbfinals
Mallorca Open Women Single
Sa15:00
WTA Mallorca: Halbfinals
Rugby Union Internationals
Sa21:15
Argentinien -
Georgien
AEGON International Women Single
So12:00
WTA Eastbourne: Tag 1
AEGON Classic Women Single
So14:30
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
So17:00
WTA Mallorca: Finale
AEGON International Women Single
Mo12:00
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2

Rodlerin Tatjana Hüfner hat bei der Heim-Weltmeisterschaft im sächsischen Altenberg ihren Titel verteidigt. Auch im Team-Staffelrennen waren die Deutschen erfolgreich.

Vier Goldmedaillen angepeilt, drei gewonnen - die deutschen Rodler haben bei der Heim-Weltmeisterschaft in Altenberg ein fast perfektes Wochenende erlebt. Felix Loch und Tatjana Hüfner feierten Siege im Einzel und gewannen auch gemeinsam in der Team-Staffel.

Dass das von Bundestrainer Norbert Loch ausgegebene Ziel von viermal Gold nicht erreicht wurde, störte am Ende selbst ihn nicht mehr: "Ich bin sehr zufrieden und stolz auf das Team."

Norbert Loch musste besonders am Sonntag zittern. Denn nach dem ersten Durchgang der Frauen sah es noch so aus, als würde der Russin Tatiana Ivanova eine kleine Sensation gelingen.

Die 20-Jährige war trotz eines gebrochenen rechten Mittelfingers zwischenzeitlich auf Platz eins gefahren und weckte den Ehrgeiz von Topfavoritin Tatjana Hüfner. "Ich war angestachelt nach dem ersten Lauf", sagte Hüfner. Im zweiten Durchgang konterte sie und siegte letztlich mit einer Zehntelsekunde Vorsprung auf Ivanova.

Loch: "Es war ein Traum"

"Die letzten Tage war ich schon ein bisschen nervös. Jetzt vor dieser Kulisse zu gewinnen, ist einfach gigantisch", sagte Hüfner. Insgesamt waren 15.000 Zuschauer zur WM nach Altenberg gekommen.

6.000 Zuschauer hatten am Sonntag entlang der Kunsteisbahn zugesehen, als die 28-Jährige ihren Titel verteidigte und bereits zum vierten Mal eine Weltmeisterschaft gewann. Doch nicht nur sie hatte Grund zur Freude. "Ich habe gehofft, dass Bronze noch drin ist. Dass es am Ende gereicht hat, ist einfach nur geil", sagte Natalie Geisenberger nach ihrem dritten Platz.

Auch Felix Loch sprach nach seinem Sieg von einem unglaublichen Erfolg: "Es war ein Traum. Wunderbares Wetter, meine gesamte Familie und meine Freundin Lisa an der Bahn, eine tolle Kulisse und am Ende die Goldmedaille."

Besonderes dankte der 22-Jährige Rodel-Legende Georg Hackl: "Wegen der eisigen Kälte dachten wir schon, dass ich nicht starten kann. Unser Material ist auf so niedrige Temperaturen nicht eingestellt. Doch dann kramte Georg Hackl in seiner Kiste und fand doch noch die passenden Schienen", sagte Loch und ergänzte: "Schorsch ist halt ein Zauberer."

WM-Sieg bei minus 17 Grad

Der entthronte Titelverteidiger Armin Zöggeler war mit der Wahl seines Materials zwar genauso zufrieden, kam aber letztlich nicht über einen dritten Platz hinter dem Russen Albert Demtschenko hinaus. Von einem Generationenwechsel wollte der 38-Jährige nach der Ablösung durch Loch nichts wissen: "Momentan fahre ich noch."

Von Zöggelers sechs WM-Titeln und 54 Weltcup-Siegen ist Loch zwar noch weit entfernt. Doch allein in diesem Winter hat sich der Führende im Gesamtklassement schon fünf Weltcupsiege erfahren, Zöggeler noch keinen.

Und auch in der WM-Statistik holt der Berchtesgadener auf. Der Erfolg in Altenberg bei Temperaturen von bis zu minus 17 Grad war bereits sein dritter WM-Titel im Einzel.

Nur bei den Doppelsitzern siegten keine deutschen Fahrer. Grund zum Feiern gab es dennoch. Denn Toni Eggert und Sascha Benecken gewannen bei ihrer zweiten WM-Teilnahme Silber und mussten sich nur den Österreichern Andreas und Wolfgang Linger geschlagen geben.

"Dass wir uns jetzt Vizeweltmeister nennen dürfen, ist unglaublich", sagte der 21-jährige Benecken. Ähnlich euphorisch war der Bundestrainer am Sonntag, als er Loch, Hüfner, Eggert und Benecken nach ihrem Erfolg in der Staffel zujubelte. Seine Zielvorgabe von vier Goldmedaillen hatte er da längst vergessen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung