Sonntag, 12.02.2012

Olympiasiegerin verteidigt ihren Titel bei der Heim-WM

Hüfner holt Gold, Staffel-Team ebenfalls

Rodlerin Tatjana Hüfner hat bei der Heim-Weltmeisterschaft im sächsischen Altenberg ihren Titel verteidigt. Auch im Team-Staffelrennen waren die Deutschen erfolgreich.

Tatjana Hüfner jubelt beim Zieleinlauf. Die Titelverteidigung ist perfekt
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Tatjana Hüfner jubelt beim Zieleinlauf. Die Titelverteidigung ist perfekt

Vier Goldmedaillen angepeilt, drei gewonnen - die deutschen Rodler haben bei der Heim-Weltmeisterschaft in Altenberg ein fast perfektes Wochenende erlebt. Felix Loch und Tatjana Hüfner feierten Siege im Einzel und gewannen auch gemeinsam in der Team-Staffel.

Dass das von Bundestrainer Norbert Loch ausgegebene Ziel von viermal Gold nicht erreicht wurde, störte am Ende selbst ihn nicht mehr: "Ich bin sehr zufrieden und stolz auf das Team."

Norbert Loch musste besonders am Sonntag zittern. Denn nach dem ersten Durchgang der Frauen sah es noch so aus, als würde der Russin Tatiana Ivanova eine kleine Sensation gelingen.

Die 20-Jährige war trotz eines gebrochenen rechten Mittelfingers zwischenzeitlich auf Platz eins gefahren und weckte den Ehrgeiz von Topfavoritin Tatjana Hüfner. "Ich war angestachelt nach dem ersten Lauf", sagte Hüfner. Im zweiten Durchgang konterte sie und siegte letztlich mit einer Zehntelsekunde Vorsprung auf Ivanova.

Loch: "Es war ein Traum"

"Die letzten Tage war ich schon ein bisschen nervös. Jetzt vor dieser Kulisse zu gewinnen, ist einfach gigantisch", sagte Hüfner. Insgesamt waren 15.000 Zuschauer zur WM nach Altenberg gekommen.

6.000 Zuschauer hatten am Sonntag entlang der Kunsteisbahn zugesehen, als die 28-Jährige ihren Titel verteidigte und bereits zum vierten Mal eine Weltmeisterschaft gewann. Doch nicht nur sie hatte Grund zur Freude. "Ich habe gehofft, dass Bronze noch drin ist. Dass es am Ende gereicht hat, ist einfach nur geil", sagte Natalie Geisenberger nach ihrem dritten Platz.

Auch Felix Loch sprach nach seinem Sieg von einem unglaublichen Erfolg: "Es war ein Traum. Wunderbares Wetter, meine gesamte Familie und meine Freundin Lisa an der Bahn, eine tolle Kulisse und am Ende die Goldmedaille."

Besonderes dankte der 22-Jährige Rodel-Legende Georg Hackl: "Wegen der eisigen Kälte dachten wir schon, dass ich nicht starten kann. Unser Material ist auf so niedrige Temperaturen nicht eingestellt. Doch dann kramte Georg Hackl in seiner Kiste und fand doch noch die passenden Schienen", sagte Loch und ergänzte: "Schorsch ist halt ein Zauberer."

Die Topverdiener der Skisaison 2010/11
Beide waren im letzten Winter sehr erfolgreich, aber es kann nur eine geben. Lindsey Vonn oder Maria Riesch - wer ist die Preisgeldkönigin?
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Beide waren im letzten Winter sehr erfolgreich, aber es kann nur eine geben. Lindsey Vonn oder Maria Riesch - wer ist die Preisgeldkönigin?
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Platz 5: Die Weltmeisterin in Abfahrt und Super-G darf bei den Topverdienern natürlich nicht fehlen. Elisabeth Görgl hat im vergangenen Winter 137.000 Euro verdient
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Platz 5: Die Weltmeisterin in Abfahrt und Super-G darf bei den Topverdienern natürlich nicht fehlen. Elisabeth Görgl hat im vergangenen Winter 137.000 Euro verdient
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Platz 4: Auch die Slowenin Tina Maze fuhr eine ganz starke Saison und wurde dafür mit 180.000 Euro und Platz vier im Preisgeld-Ranking belohnt
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Platz 4: Auch die Slowenin Tina Maze fuhr eine ganz starke Saison und wurde dafür mit 180.000 Euro und Platz vier im Preisgeld-Ranking belohnt
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Platz 3: Die Slalom-Königin des Skiwinters darf bei den Topverdienern nicht fehlen. Marlies Schild gewann die Slalomwertung und verdiente insgesamt 207.700 Euro
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Platz 3: Die Slalom-Königin des Skiwinters darf bei den Topverdienern nicht fehlen. Marlies Schild gewann die Slalomwertung und verdiente insgesamt 207.700 Euro
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Platz 2: Den Gesamtweltcupsieg in der Tasche, beim Preisgeld hat's nicht ganz gereicht. Maria Riesch gewann im letzten Winter 354.000 Euro
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Platz 2: Den Gesamtweltcupsieg in der Tasche, beim Preisgeld hat's nicht ganz gereicht. Maria Riesch gewann im letzten Winter 354.000 Euro
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Platz 1: Vom Weltcupfinale war Lindsey Vonn schwer enttäuscht, vielleicht können sie ja ihre Einkünfte von insgesamt 356.500 Euro ein bisschen trösten
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Platz 1: Vom Weltcupfinale war Lindsey Vonn schwer enttäuscht, vielleicht können sie ja ihre Einkünfte von insgesamt 356.500 Euro ein bisschen trösten
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Platz 5: Aksel Lund Svindal hätte auch gern in den Kampf um den Gesamtweltcup eingegriffen - hat nicht ganz geklappt. Dafür entschädigen ihn 115.500 Euro
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Platz 4: Mit 124.500 Euro an Preisgeldern im Gepäck verabschiedet sich Michael Walchhofer in den wohlverdienten Ski-Ruhestand
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Platz 4: Mit 124.500 Euro an Preisgeldern im Gepäck verabschiedet sich Michael Walchhofer in den wohlverdienten Ski-Ruhestand
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Platz 3: Auch bei den Männern liegt der beste Slalomfahrer beim Preisgeld auf Rang drei. Jean Baptiste Grange verdiente 153.000 Euro
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Platz 3: Auch bei den Männern liegt der beste Slalomfahrer beim Preisgeld auf Rang drei. Jean Baptiste Grange verdiente 153.000 Euro
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Platz 2: Auch im fortgeschrittenen Ski-Alter kann Didier Cuche noch mit der Weltklasse mithalten. Beleg dafür sind seine Einkünfte von 199.800 Euro
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Platz 2: Auch im fortgeschrittenen Ski-Alter kann Didier Cuche noch mit der Weltklasse mithalten. Beleg dafür sind seine Einkünfte von 199.800 Euro
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Platz 1: Bei den Herren ist der Gesamtweltcupsieger auch der Topverdiener. Ivica Kostelic nahm im letzten Winter 325.000 Euro ein
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Platz 1: Bei den Herren ist der Gesamtweltcupsieger auch der Topverdiener. Ivica Kostelic nahm im letzten Winter 325.000 Euro ein
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WM-Sieg bei minus 17 Grad

Der entthronte Titelverteidiger Armin Zöggeler war mit der Wahl seines Materials zwar genauso zufrieden, kam aber letztlich nicht über einen dritten Platz hinter dem Russen Albert Demtschenko hinaus. Von einem Generationenwechsel wollte der 38-Jährige nach der Ablösung durch Loch nichts wissen: "Momentan fahre ich noch."

Von Zöggelers sechs WM-Titeln und 54 Weltcup-Siegen ist Loch zwar noch weit entfernt. Doch allein in diesem Winter hat sich der Führende im Gesamtklassement schon fünf Weltcupsiege erfahren, Zöggeler noch keinen.

Und auch in der WM-Statistik holt der Berchtesgadener auf. Der Erfolg in Altenberg bei Temperaturen von bis zu minus 17 Grad war bereits sein dritter WM-Titel im Einzel.

Nur bei den Doppelsitzern siegten keine deutschen Fahrer. Grund zum Feiern gab es dennoch. Denn Toni Eggert und Sascha Benecken gewannen bei ihrer zweiten WM-Teilnahme Silber und mussten sich nur den Österreichern Andreas und Wolfgang Linger geschlagen geben.

"Dass wir uns jetzt Vizeweltmeister nennen dürfen, ist unglaublich", sagte der 21-jährige Benecken. Ähnlich euphorisch war der Bundestrainer am Sonntag, als er Loch, Hüfner, Eggert und Benecken nach ihrem Erfolg in der Staffel zujubelte. Seine Zielvorgabe von vier Goldmedaillen hatte er da längst vergessen.


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Rodlerin Tatjana Hüfner hat bei der Heim-Weltmeisterschaft im sächsischen Altenberg ihren Titel verteidigt. Auch im Team-Staffelrennen waren die Deutschen erfolgreich.

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