Samstag, 25.02.2012

Nur 0,01 Sekunden hinter Holcomb zurück

Arndt kann Saison mit WM-Gold krönen

Maximilian Arndt machte das, was ihm sein Mentor Andre Lange empfohlen hatte: "Jetzt läuft es. Mit dem guten Ergebnis muss er nun aber weiter arbeiten", sagte die Bob-Legende nach dem ersten Lauf der Vierer-Entscheidung bei der WM in Lake Placid. Zwar verlor Arndt die Führung im zweiten Durchgang an den starken Zweier-Weltmeister Steven Holcomb (USA), er kann seine überragende Saison aber in den entscheidenden Läufen am Sonntag nach wie vor vergolden.

Maximilian Arndt hat sehr gute Chancen, bei der Bob-WM in Lake Placid Gold zu holen
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Maximilian Arndt hat sehr gute Chancen, bei der Bob-WM in Lake Placid Gold zu holen

Nur 0,01 Sekunden trennen den Europameister von Holcomb, Titelverteidiger Manuel Machata liegt zudem aussichtsreich auf Rang drei (0,28 Sekunden zurück).

"Morgen geht's weiter. Und wir sind voll konkurrenzfähig", sagte Bundestrainer Christoph Langen der Nachrichtenagentur dapd. Arndt wurde noch etwas deutlicher und verkündete: "Ich greife voll an."

Nicht nur der Oberhofer, dem nach Silber im Team und Bronze im Zweier nur noch Gold fehlt, sondern auch der in der Saison gestrauchelte Machata bestätigten im Schneesturm auf der ruppigen Olympiabahn von 1980 ihre starken Trainingsleistungen.

Traum von Gold

"Ein, zwei Fehlerchen oben weniger und er wäre noch weiter vorne. Auch für Manu ist das jetzt sehr motivierend", führte Langen fort - und träumte eingemummelt in seinen dicken grauen Winterparka von Gold in der Königsdisziplin.

Sportdirektor Thomas Schwab verkündete sogar hochoffiziell das Ziel für den Finaltag: "Wir sind doch hier angetreten, um Rennen zu gewinnen." Für den Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) wären die 58. Titelkämpfe anderenfalls die ersten sieglosen seit 13 Jahren.

Holcomb auf Heimbahn Favorit

Dass Lokalmatador Holcomb auf seiner Heimbahn aber nur schwer zu schlagen sein wird, weiß Langen: "Erlaubt er sich keinen Fehler, wird er wohl gewinnen", sagte der 49-Jährige. Immerhin fuhr Arndt mit 54,19 Sekunden aber die Tagesbestzeit: "Entscheidend wird der dritte Lauf. Da muss er noch mal einen rausknallen", forderte Schwab.

Ohnehin wirkt der 24 Jahre alte Shootingstar der Saison in diesen Tagen wie befreit. "Die erste Medaille hat ihn unglaublich angespornt. Er will mehr", kündigte Langen an.

Genauso zufrieden war der Bundestrainer aber mit dem ehemaligen Junioren-Weltmeister Francesco Friedrich. Der 21-Jährige machte seine Sache als Ersatzmann für den verletzten Vize-Weltmeister Thomas Florschütz erneut gut und liegt zur Halbzeit auf Platz acht (1,0 Sekunden zurück).

Vor der Entscheidung im großen Schlitten wird in der Nacht zum Sonntag zunächst der Skeleton-Weltmeister gekürt: Frank Rommel (Zella-Mehlis) liegt nach zwei Läufen aussichtsreich hinter Titelverteidiger Martins Dukurs (Lettland) auf Platz zwei.

Die Topverdiener der Skisaison 2010/11
Beide waren im letzten Winter sehr erfolgreich, aber es kann nur eine geben. Lindsey Vonn oder Maria Riesch - wer ist die Preisgeldkönigin?
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Beide waren im letzten Winter sehr erfolgreich, aber es kann nur eine geben. Lindsey Vonn oder Maria Riesch - wer ist die Preisgeldkönigin?
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Platz 5: Die Weltmeisterin in Abfahrt und Super-G darf bei den Topverdienern natürlich nicht fehlen. Elisabeth Görgl hat im vergangenen Winter 137.000 Euro verdient
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Platz 4: Auch die Slowenin Tina Maze fuhr eine ganz starke Saison und wurde dafür mit 180.000 Euro und Platz vier im Preisgeld-Ranking belohnt
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Platz 4: Auch die Slowenin Tina Maze fuhr eine ganz starke Saison und wurde dafür mit 180.000 Euro und Platz vier im Preisgeld-Ranking belohnt
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Platz 3: Die Slalom-Königin des Skiwinters darf bei den Topverdienern nicht fehlen. Marlies Schild gewann die Slalomwertung und verdiente insgesamt 207.700 Euro
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Platz 2: Den Gesamtweltcupsieg in der Tasche, beim Preisgeld hat's nicht ganz gereicht. Maria Riesch gewann im letzten Winter 354.000 Euro
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Platz 1: Vom Weltcupfinale war Lindsey Vonn schwer enttäuscht, vielleicht können sie ja ihre Einkünfte von insgesamt 356.500 Euro ein bisschen trösten
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Platz 5: Aksel Lund Svindal hätte auch gern in den Kampf um den Gesamtweltcup eingegriffen - hat nicht ganz geklappt. Dafür entschädigen ihn 115.500 Euro
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Platz 4: Mit 124.500 Euro an Preisgeldern im Gepäck verabschiedet sich Michael Walchhofer in den wohlverdienten Ski-Ruhestand
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Platz 3: Auch bei den Männern liegt der beste Slalomfahrer beim Preisgeld auf Rang drei. Jean Baptiste Grange verdiente 153.000 Euro
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Platz 2: Auch im fortgeschrittenen Ski-Alter kann Didier Cuche noch mit der Weltklasse mithalten. Beleg dafür sind seine Einkünfte von 199.800 Euro
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Platz 1: Bei den Herren ist der Gesamtweltcupsieger auch der Topverdiener. Ivica Kostelic nahm im letzten Winter 325.000 Euro ein
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