Wintersport

"Rakete" Didier Cuche siegt

SID
Altmeister Didier Cuche feiert in Crans Montana seinen 21. Weltcup-Erfolg
© Getty

Drei Ausfälle und eine Platzierung jenseits der Punkteränge: Für die deutschen Skirennläufer endete der Super-G am Freitag im Schweizer Crans-Montana mit großer Enttäuschung. So verpasste der trotz Knieproblemen gestartete Stephan Keppler kurz vor dem Ziel ein Tor und wurde disqualifiziert. Tobias Stechert und Josef Ferstl kamen nichts ins Ziel. Einzig Andreas Sander erreichte mit Rang 38 ein gültiges Ergebnis.

"Das kann nicht sein", sagte Wolfgang Maier, Sportdirektor des Deutschen Skiverbandes (DSV), der Nachrichtenagentur dapd: "Unsere Läufer haben sich nicht besonders gut auf die Verhältnisse eingestellt."

Wesentlich besser in Form präsentierte sich Altmeister Didier Cuche. Der 37 Jahre alte Schweizer raste auf einer stark aufgeweichten Piste auf Platz eins. "Ein großes Dankeschön an meinen Service-Mann - der hat mir heute Raketen umgeschnallt", sagte er nach seinem 21. Weltcuperfolg. Somit blieben dem Kanadier Jan Hudec und dem Österreicher Benjamin Raich nur die Plätze zwei und drei.

Schlagabtausch zwischen Hirscher und Feuz verlegt

Der mit Spannung erwartete Schlagabtausch zwischen dem Gesamtweltcup-Führenden Marcel Hirscher aus Österreich und Beat Feuz aus der Schweiz fiel aus. Bei seinem ersten Super-G in dieser Saison erreichte Hirscher nur Platz 34, Feuz wurde 20. Damit verkürzt Feuz den Rückstand auf seinen Hauptrivalen im Kampf um die große Kristallkugel nur um wenige Punkte. Er liegt jetzt 41 Zähler zurück.

Die beiden hatten auf der "Piste Nationale" vor allem Schwierigkeiten mit dem aufgeweichten Schnee. Viel mehr Probleme bereitete vielen Läufer ein Sprung im mittleren Teil der Strecke. Unter anderem war der Schweizer Sandro Viletta gestürzt und hatte seinen Helm verloren.

Er stand wenig später zwar wieder, wurde zur Sicherheit aber ins Krankenhaus gebracht. Für Maier bot die Präparierung der Piste aber keinen Grund zur Kritik: "Was soll ich an dem Sprung kritisieren? Da muss jeder drüber. Der eine macht es besser, der andere schlechter."

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