Samstag, 25.02.2012

Didier Cuche feiert würdigen Abschied

Benjamin Raich gewinnt Super-G

Altmeister Didier Cuche hat bei seinem letzten Rennen auf Schweizer Boden den Sieg verpasst, sich aber trotzdem würdig von seinen heimischen Fans verabschiedet. 0,36 Sekunden fehlten dem Weltmeister von 2009 auf der schwierigen "Piste Nationale" auf Sieger Benjamin Raich.

Benjamin Raich gewinnt den Super G im schweizerischen Crans Montana
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Benjamin Raich gewinnt den Super G im schweizerischen Crans Montana

Einen Tag nach dem Cuche im ersten Super-G triumphierte, fuhr der 37-Jährige in Crans Montana im zweiten Weltcup-Rennen des Wochenendes auf den dritten Platz.

Als Bester erwies sich bei frühlingshaften Temperaturen auf der schwierigen "Piste nationale" Benjamin Raich, der nach Platz drei am Vortag seinen 36. Weltcup-Sieg feierte.

Raich ist zurück, erster Sieg im Super-G

Zwei Jahre nach seinem Kreuzbandriss stand der Österreicher erstmals wieder ganz oben. Es war der erste Sieg des 34-Jährigen in einer Speeddisziplin.

Zweiter wurde der Franzose Adrien Theaux (0,24 Sekunden zurück) vor Vortagessieger Cuche. "Platz eins und Platz drei, das hätte ich sofort unterschrieben", sagte der 37-Jährige. Sein letztes Rennen auf Schweizer Boden wird der von den heimischen Fans umjubelte Weltmeister von 2009 beim Riesenslalom am Sonntag bestreiten.

Angeschlagene DSV-Athleten nur Statisten

Die erfolgreiche Abschiedstournee der Altmeister erlebten die Deutschen wie am Vortag als Statisten. "Das ist zwar bitter, denn unsere Ansprüche sind andere", sagte Bundestrainer Karl-Heinz Waibel der "dapd", zeigte angesichts der anhaltenden Verletzungssorgen aber Gnade mit seinen Athleten.

"Hohe Startnummern, angeschlagene Fahrer - um vorne mitzufahren brauche ich schon ganze und nicht halbe Athleten", sagte er. Der nach wie vor am Knie verletzte Keppler (Ebingen) sammelte nach dem Ausfall im ersten Super G am Samstag auf Rang 24 (2,60) immerhin sieben Weltcup-Punkte.

Hirscher weiter vor Feuz

Andreas Sander (Ennepetal) verpasste auf Platz 32 (3,47) genau wie der ausgeschiedene Josef Ferstl (Hammer) den Sprung unter die besten 30. Tobias Stechert (Oberstdorf) verzichtete aufgrund anhaltender Kniebeschwerden.

Der Schweizer Beat Feuz verpasste auf Rang zehn im Zwischenklassement den Sprung an die Spitze des Gesamtweltcups. Es führt mit 1.055 Punkten weiterhin der Österreicher Marcel Hirscher, obwohl er im den Super G am Samstag nicht am Start war. Zu einem erneuten Duell kommt es am Sonntag im Riesenslalom.

Der Ski-alpin-Kalender

Die Topverdiener der Skisaison 2010/11
Beide waren im letzten Winter sehr erfolgreich, aber es kann nur eine geben. Lindsey Vonn oder Maria Riesch - wer ist die Preisgeldkönigin?
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Beide waren im letzten Winter sehr erfolgreich, aber es kann nur eine geben. Lindsey Vonn oder Maria Riesch - wer ist die Preisgeldkönigin?
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Platz 5: Die Weltmeisterin in Abfahrt und Super-G darf bei den Topverdienern natürlich nicht fehlen. Elisabeth Görgl hat im vergangenen Winter 137.000 Euro verdient
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Platz 5: Die Weltmeisterin in Abfahrt und Super-G darf bei den Topverdienern natürlich nicht fehlen. Elisabeth Görgl hat im vergangenen Winter 137.000 Euro verdient
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Platz 4: Auch die Slowenin Tina Maze fuhr eine ganz starke Saison und wurde dafür mit 180.000 Euro und Platz vier im Preisgeld-Ranking belohnt
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Platz 4: Auch die Slowenin Tina Maze fuhr eine ganz starke Saison und wurde dafür mit 180.000 Euro und Platz vier im Preisgeld-Ranking belohnt
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Platz 3: Die Slalom-Königin des Skiwinters darf bei den Topverdienern nicht fehlen. Marlies Schild gewann die Slalomwertung und verdiente insgesamt 207.700 Euro
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Platz 3: Die Slalom-Königin des Skiwinters darf bei den Topverdienern nicht fehlen. Marlies Schild gewann die Slalomwertung und verdiente insgesamt 207.700 Euro
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Platz 2: Den Gesamtweltcupsieg in der Tasche, beim Preisgeld hat's nicht ganz gereicht. Maria Riesch gewann im letzten Winter 354.000 Euro
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Platz 2: Den Gesamtweltcupsieg in der Tasche, beim Preisgeld hat's nicht ganz gereicht. Maria Riesch gewann im letzten Winter 354.000 Euro
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Platz 1: Vom Weltcupfinale war Lindsey Vonn schwer enttäuscht, vielleicht können sie ja ihre Einkünfte von insgesamt 356.500 Euro ein bisschen trösten
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Platz 1: Vom Weltcupfinale war Lindsey Vonn schwer enttäuscht, vielleicht können sie ja ihre Einkünfte von insgesamt 356.500 Euro ein bisschen trösten
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Platz 5: Aksel Lund Svindal hätte auch gern in den Kampf um den Gesamtweltcup eingegriffen - hat nicht ganz geklappt. Dafür entschädigen ihn 115.500 Euro
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Platz 4: Mit 124.500 Euro an Preisgeldern im Gepäck verabschiedet sich Michael Walchhofer in den wohlverdienten Ski-Ruhestand
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Platz 4: Mit 124.500 Euro an Preisgeldern im Gepäck verabschiedet sich Michael Walchhofer in den wohlverdienten Ski-Ruhestand
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Platz 3: Auch bei den Männern liegt der beste Slalomfahrer beim Preisgeld auf Rang drei. Jean Baptiste Grange verdiente 153.000 Euro
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Platz 2: Auch im fortgeschrittenen Ski-Alter kann Didier Cuche noch mit der Weltklasse mithalten. Beleg dafür sind seine Einkünfte von 199.800 Euro
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Platz 2: Auch im fortgeschrittenen Ski-Alter kann Didier Cuche noch mit der Weltklasse mithalten. Beleg dafür sind seine Einkünfte von 199.800 Euro
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Platz 1: Bei den Herren ist der Gesamtweltcupsieger auch der Topverdiener. Ivica Kostelic nahm im letzten Winter 325.000 Euro ein
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Platz 1: Bei den Herren ist der Gesamtweltcupsieger auch der Topverdiener. Ivica Kostelic nahm im letzten Winter 325.000 Euro ein
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Altmeister Didier Cuche hat bei seinem letzten Rennen auf Schweizer Boden den Sieg verpasst. 0,36 Sekunden fehlten dem Weltmeister von 2009 auf Sieger Benjamin Raich.

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