Dienstag, 24.01.2012

Ski alpin in Schladming

Deutsche schwach - Hirscher gewinnt

Verkorkster Abend für die deutschen Skirennfahrer: Fritz Dopfer und Felix Neureuther sind am Dienstag beim Nachtslalom im österreichischen Schladming in aussichtsreichen Positionen ausgeschieden.

Felix Neureuther ist beim Weltcup in Schladming leer ausgegangen
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Felix Neureuther ist beim Weltcup in Schladming leer ausgegangen

Nach einem starken ersten Durchgang (Platz drei) lag Dopfer im zweiten Lauf auf Podiumskurs, doch der 24-Jährige fädelte ein und wurde disqualifiziert. Neureuther ereilte das gleiche Schicksal bereits nach dem ersten Lauf. Zwischenzeitlich lag er zwei Zehntelsekunden vor dem späteren Sieger Marcel Hirscher.

Wolfgang Maier war nach dem Slalom bedient. "Dass beide ausgefallen sind, ist ein unglaublich bitteres Ergebnis. Jetzt bin schon ein bisschen grantig", sagte der Sportdirektor des Deutschen Skiverbandes der Nachrichtenagentur dapd. "Es nützt doch nichts, wenn man als Dritter in den zweiten Lauf startet und dann keine Punkte holt."

Neureuther ist ratlos

Für Dopfer wäre es bereits der dritte Podestplatz in dieser Saison gewesen. Doch der gebürtige Innsbrucker schied in seinem 13. Weltcuprennen dieser Saison zum dritten Mal aus. "Das kann man jetzt totanalysieren, aber eingefädelt ist eingefädelt", sagte Maier zu Dopfers Ausrutscher bei schwierigen Bedingungen mit nassem Schneefall.

Auch Neureuther war nach seinem Einfädler ratlos. "Ich bin mir nicht sicher, was passiert ist. Mein Außenski ist weggerutscht und ich habe die Kontrolle verloren", erklärte er.

Hirschers erster Sieg in der Heimat

So mussten Dopfer und Neureuther mit ansehen, wie der Österreicher Hirscher, der Italiener Stefano Gross und der Drittplatzierte Mario Matt aus Österreich auf dem Podest jubelten.

Für Hirscher war der Erfolg im Austragungsort der Alpinen Skiweltmeisterschaft 2013 sein neunter Weltcupsieg überhaupt und sein erster Podestplatz bei einem Heimrennen. Dem im Gesamtweltcup führenden Ivica Kostelic gelang mit einem starken zweiten Lauf noch Rang vier. Damit bleibt er an der Spitze.

Der Wetlcup im Überblick

Die Topverdiener der Skisaison 2010/11
Beide waren im letzten Winter sehr erfolgreich, aber es kann nur eine geben. Lindsey Vonn oder Maria Riesch - wer ist die Preisgeldkönigin?
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Beide waren im letzten Winter sehr erfolgreich, aber es kann nur eine geben. Lindsey Vonn oder Maria Riesch - wer ist die Preisgeldkönigin?
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Platz 5: Die Weltmeisterin in Abfahrt und Super-G darf bei den Topverdienern natürlich nicht fehlen. Elisabeth Görgl hat im vergangenen Winter 137.000 Euro verdient
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Platz 5: Die Weltmeisterin in Abfahrt und Super-G darf bei den Topverdienern natürlich nicht fehlen. Elisabeth Görgl hat im vergangenen Winter 137.000 Euro verdient
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Platz 4: Auch die Slowenin Tina Maze fuhr eine ganz starke Saison und wurde dafür mit 180.000 Euro und Platz vier im Preisgeld-Ranking belohnt
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Platz 4: Auch die Slowenin Tina Maze fuhr eine ganz starke Saison und wurde dafür mit 180.000 Euro und Platz vier im Preisgeld-Ranking belohnt
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Platz 3: Die Slalom-Königin des Skiwinters darf bei den Topverdienern nicht fehlen. Marlies Schild gewann die Slalomwertung und verdiente insgesamt 207.700 Euro
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Platz 3: Die Slalom-Königin des Skiwinters darf bei den Topverdienern nicht fehlen. Marlies Schild gewann die Slalomwertung und verdiente insgesamt 207.700 Euro
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Platz 2: Den Gesamtweltcupsieg in der Tasche, beim Preisgeld hat's nicht ganz gereicht. Maria Riesch gewann im letzten Winter 354.000 Euro
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Platz 2: Den Gesamtweltcupsieg in der Tasche, beim Preisgeld hat's nicht ganz gereicht. Maria Riesch gewann im letzten Winter 354.000 Euro
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Platz 1: Vom Weltcupfinale war Lindsey Vonn schwer enttäuscht, vielleicht können sie ja ihre Einkünfte von insgesamt 356.500 Euro ein bisschen trösten
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Platz 1: Vom Weltcupfinale war Lindsey Vonn schwer enttäuscht, vielleicht können sie ja ihre Einkünfte von insgesamt 356.500 Euro ein bisschen trösten
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Platz 5: Aksel Lund Svindal hätte auch gern in den Kampf um den Gesamtweltcup eingegriffen - hat nicht ganz geklappt. Dafür entschädigen ihn 115.500 Euro
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Platz 4: Mit 124.500 Euro an Preisgeldern im Gepäck verabschiedet sich Michael Walchhofer in den wohlverdienten Ski-Ruhestand
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Platz 4: Mit 124.500 Euro an Preisgeldern im Gepäck verabschiedet sich Michael Walchhofer in den wohlverdienten Ski-Ruhestand
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Platz 3: Auch bei den Männern liegt der beste Slalomfahrer beim Preisgeld auf Rang drei. Jean Baptiste Grange verdiente 153.000 Euro
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Platz 3: Auch bei den Männern liegt der beste Slalomfahrer beim Preisgeld auf Rang drei. Jean Baptiste Grange verdiente 153.000 Euro
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Platz 2: Auch im fortgeschrittenen Ski-Alter kann Didier Cuche noch mit der Weltklasse mithalten. Beleg dafür sind seine Einkünfte von 199.800 Euro
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Platz 2: Auch im fortgeschrittenen Ski-Alter kann Didier Cuche noch mit der Weltklasse mithalten. Beleg dafür sind seine Einkünfte von 199.800 Euro
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Platz 1: Bei den Herren ist der Gesamtweltcupsieger auch der Topverdiener. Ivica Kostelic nahm im letzten Winter 325.000 Euro ein
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Platz 1: Bei den Herren ist der Gesamtweltcupsieger auch der Topverdiener. Ivica Kostelic nahm im letzten Winter 325.000 Euro ein
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