Neureuther patzt - Dopfner und Schmid stark

SID
Sonntag, 08.01.2012 | 15:03 Uhr
Debütierte 2003 im Ski-Weltcup: Felix Neureuther aus Garmisch-Partenkirchen
© Getty
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Felix Neureuther ist beim Slalom-Weltcup im Schweizer Adelboden disqualifiziert worden. Die weiteren deutschen Starter Fritz Dopfer und Philipp Schmid sorgten dagegen mit den Plätzen sechs und 19 für starke Ergebnisse.

"Wir waren nach dem ersten Tag schon sauer über das Abschneiden, aber so ist es jetzt ein einigermaßen versöhnlicher Abschluss", sagte Männer-Cheftrainer Karlheinz Waibel der Nachrichtenagentur dapd. Besonders Neureuther hatte sich mehr ausgerechnet. Der 27-Jährige wollte vier Tage nach seinem starken zweiten Platz beim Weltcup in Zagreb beim Slalom im Schweizer Adelboden auf Sieg fahren und sich den dritten Podestplatz in diesem Winter sichern.

Doch das dritte Tor wurde ihm am Sonntag im ersten Lauf zum Verhängnis. Der Partenkirchener hatte eingefädelt und war nach Sichtung der Videobilder von der Jury aus dem Rennen genommen worden. "Ich bin ein bisschen weggerutscht. Aber so was kann passieren", sagte der Slalom-Spezialist und ergänzte: "Das ärgert mich zwar, aber positiv ist, dass meine Form passt." Er hatte nach dem ersten Durchgang an dritter Stelle gelegen, bevor er vom Rennen ausgeschlossen wurde..

Dopfer erreicht bestes Slalom-Ergebnis

Bei Dopfer passte dagegen alles: "Ein sechster Platz im Slalom ist supergenial." Er hatte sein Ausscheiden beim von Weltcup-Riesenslalom am Samstag gut verkraftet und war einen Tag später mit einem starken zweiten Lauf noch so weit wie noch nie im Slalom nach vorn gefahren.

"Das war für ihn mental sehr wichtig", sagte Waibel. Denn Dopfer hatte sich bereits beim Slalom im kroatischen Zagreb mit einem Fahrfehler aus dem Rennen verabschiedet.

Auch der dritte deutsche Starter Philipp Schmid sorgte für eine positive Überraschung. Er sorgte mit dem 19. Rang für die beste Weltcup-Platzierung seiner Karriere. Der österreichische Gesamtweltcup-Spitzenreiter Marcel Hirscher wurde für einen Doppelsieg gefeiert.

Der Ski-alpin-Rennkalender 2012

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