Deutsche Rennrodler in Calgary nicht zu schlagen

SID
Sonntag, 18.12.2011 | 11:12 Uhr
Deutsches Treppchen - Andi Langenhan (M.) gewann in Calgary
© spox
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Die deutschen Rennrodler haben beim dritten Weltcup der Saison im kanadischen Calgary ihre Vormachtstellung eindrucksvoll untermauert.

Bei den Männern setzte sich überraschend der WM-Dritte Andi Langenhan (Zella-Mehlis) hauchdünn vor Olympiasieger Felix Loch (+0,094) durch und feierte damit den dritten Weltcupsieg seiner Karriere.

Der Sonneberger David Möller (+0,251) machte den Dreifachtriumph für Deutschland perfekt. Vor einer Woche in Whistler hatten die deutschen Kufenflitzer sogar die ersten vier Plätze belegt.

Der italienische Weltmeister Armin Zöggeler musste sich in Calgary als Vierter (+0,272) geschlagen geben. Johannes Ludwig (Oberhof) und Ralf Palik (Oberwiesenthal) komplettierten auf den Plätzen sechs und elf das starke BSD-Mannschaftsergebnis.

Loch im Weltcup vorne

Topfavorit Loch, der die beiden Saisonrennen zuvor dominiert hatte, verpasste einen Hattrick aufgrund eines groben Fehlers im ersten Lauf. Im zweiten Durchgang zeigte der 22-Jährige aus Berchtesgaden seine ganze Klasse und fuhr vom fünften auf den zweiten Platz vor.

In der Gesamtwertung des Viessmann Weltcups baute der Sohn von Bundestrainer Norbert Loch seine Führung auf Möller aus.

Auch bei den Doppelsitzern stand ein deutsches Duo ganz oben auf dem Podest. Nach zuletzt schwachen Leistungen gewannen die Gesamtweltcup-Titelverteidiger Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) knapp vor den österreichischen Olympiasiegern Andreas und Wolfgang Linger (+0,032). Für das deutsche Top-Duo war es der erste Sieg in diesem Winter.

Auf Rang drei fuhr überraschend das Nachwuchs-Duo Toni Eggert/Sascha Benecken (Friedrichroda/Suhl) vor den Teamkollegen Ronny Pietrasik und Christian Weise (Altenberg/Oberwiesenthal).

"Einfach unglaublich"

Einzig die erfolgverwöhnten deutschen Rodlerinnen mussten auf der Olympiabahn von 1988 eine Niederlage einstecken, als sich Lokamatadorin Alex Gough vor Olympiasiegerin Tatjana Hüfner (Friedrichroda) durchsetzte. Corinna Martini (Winterberg), Anke Wischnewski (Oberwiesenthal) und Natalie Geisenberger (Miesbach) belegten die Ränge vier bis sechs.

Siegerin Gough hatte den deutschen Damen im vergangenen Winter nach 13 Jahren und 105 Siegen die erste Niederlage im Weltcup zugefügt.

"Das ist einfach unglaublich. Meine Familie und Freunde waren da und haben mich richtig motiviert", sagte die Kanadierin, die vom deutschen Coach Wolfgang Staudinger trainiert wird.

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