Schlierenzauer stapelt tief

Freund unbeeindruckt von starken Austria-Adlern

SID
Samstag, 31.12.2011 | 14:28 Uhr
Severin Freund will nach dem vierten Platz in Oberstdorf die Flinte noch nicht ins Korn werfen
© Getty
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Nach dem knapp verpassten Podestplatz folgte die Kampfansage an die übermächtigen Österreicher. "Sie sind auf alle Fälle schwer zu schlagen, aber sie sind zu schlagen. Das habe ich schon gezeigt." Am Samstag qualifizierten sich immerhin sieben Deutsche für das Neujahrsspringen in Garmisch (14 Uhr im LIVE-TICKER).

Lediglich einem österreichischen Trio um den überlegenen Sieger Gregor Schlierenzauer musste Freund den Vortritt lassen.

Bereits am Neujahrstag in Garmisch-Partenkirchen will der 23-Jährige das ändern.

Beruhigt in die Garmisch-Qualifikation

Die Qualifikation am Samstag ging er als bereits vorqualifizierter Springer gelassen an und nutzte die Zeit, um sich mit der eher ungeliebten Schanze vertraut zu machen. "Garmisch war für mich bisher nicht das beste Pflaster, ich habe hier noch nie ein Finale gesehen. Es ist an der Zeit, das zu ändern", sagte der Bayer aus Rastbüchl.

Freund ist nach dem Absturz von Richard Freitag auf Platz zehn als Einziger der deutschen Doppelspitze noch übrig. Bundestrainer Werner Schuster hatte dennoch kaum Grund zu klagen. "Das war ein guter Auftakt. Wir haben bereits viel geschafft, unsere Ziele aber noch nicht ganz erreicht", sagte Schuster.

Dass Freund auf den drittplatzierten Österreicher Thomas Morgenstern nur 0,3 Punkte oder umgerechnet 20 Zentimeter fehlten, nervte Schuster: "Das wäre das Sahnehäubchen gewesen. Vielleicht können wir es ihnen bei ihren Springen heimzahlen."

Schlierenzauer überragend

Zunächst geht es am Sonntag allerdings auf der Olympiaschanze von Garmisch-Partenkirchen weiter. Dort dürfte es den Deutschen auch darum gehen, dass der in Oberstdorf überragende Schlierenzauer die Konkurrenz nicht erneut düpiert.

Denn in der derzeitigen Form hat der 21-Jährige alle Chancen, als Zweiter nach Sven Hannawald alle Tourneespringen zu gewinnen - und die satte Prämie von einer Million Schweizer Franken zu kassieren.

"Ich werde so weitermachen und mich auch durch meinen Tournee- Vorsprung aus diesem Springen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Denn natürlich ist noch überhaupt nichts entschieden", sagte Schlierenzauer. 18,1 Punkte liegt der Weltmeister vor seinem Landsmann Andreas Kofler. Morgenstern und Kofler selbst reichte in den vergangenen beiden Jahren ein deutlich geringerer Vorsprung nach dem Auftakt, um die Tournee zu gewinnen.

2006/07 hängt noch nach

Doch Schlierenzauer dürfte noch die Tournee 2006/07 durch den Kopf spuken. Damals gewann er überlegen in Oberstdorf, verteidigte seine Führung in Garmisch und stürzte dann ausgerechnet auf der Heimschanze am Bergisel in Innsbruck ab.

Schlierenzauer musste als Zweiter dem gelernten Klempner Anders Jacobsen aus Norwegen schließlich zum Tournee-Sieg gratulieren.

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