Weltcup-Slalom in Beaver Creek

Starkes Comeback von Felix Neureuther

SID
Donnerstag, 08.12.2011 | 21:30 Uhr
Felix Neureuther wurde in Beaver Creek Zehnter im Slalom
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
AEGON International Women Single
MoLive
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2
National Rugby League
Sa09:30
Panthers -
Sea Eagles
National Rugby League
Sa11:30
Storm -
Eels

Felix Neureuther hat bei seinem Comeback-Rennen im Ski-Weltcup gleich ein Top-Ergebnis erzielt. Beim Slalom in Beaver Creek (USA) wurde der 27-Jährige guter Zehnter. Der Sieg ging an den Kroaten Ivica Kostelic.

Ski-Rennläufer Felix Neureuther ist bei seinem Comeback-Rennen im Weltcup gleich wieder in die erweiterte Weltspitze vorgestoßen.

Der Partenkirchner belegte beim ersten Saison-Slalom in Beaver Creek/USA trotz großen Trainingsrückstands nach einer Verletzung am Knie den zehnten Platz. Auf Sieger Ivica Kostelic (CRO), Gesamtweltcupsieger der letzten Saison, hatte Neureuther 1,06 Sekunden Rückstand. Es war der 19. Weltcupsieg für Kostelic.

Fritz Dopfer (Garmisch/1,92 Sekunden zurück), der an gleicher Stelle mit den Plätzen drei und sieben im Riesenslalom überzeugt hatte, holte als 20. erst zum fünften Mal Weltcup-Punkte im Slalom.

Nur 0,21 Sekunden fehlen auf Rang fünf

Das Podium komplettierten der Italiener Cristian Deville (0,14 zurück) und Marcel Hirscher aus Österreich (0,48), der auch in den Riesentorläufen als Erster und Zweiter schon auf dem Podium gestanden hatte.

Was Neureuther wurmte, war die Tatsache, dass ihm lediglich 0,21 Sekunden auf Platz fünf fehlten. "So knapp, das ist schade. Wenn ich nur zwei Zehntel schneller bin, bin ich ganz vorne dabei. Dann wär's perfekt gewesen", sagte er.

Als die erste leise Enttäuschung verflogen war, sah aber auch Neureuther das Positive. Der Kurztrip nach Colorado für nur dieses eine Rennen habe sich "auf alle Fälle" gelohnt, gab er zu.

Speed stimmt auch ohne Training

Das rechte Knie, an dem er einen Knorpelschaden mit Ödem erlitten hatte, habe er "unter der Fahrt fast nimmer gespürt". Abends, wenn er im Bett liege, sehe das zwar noch anders aus, "da tut's umso mehr weh".

Doch das ist im Falle des seit Jahren immer wieder lädierten Neureuther nichts allzu Ungewöhnliches. Schmerzfreie Slalomfahrer sind ohnehin so häufig wie Schnee im Juli.

Das Rennen habe ihm gezeigt, führte Neureuther weiter aus, "dass der Speed auch ohne Training stimmt". Vier Wochen habe er überhaupt nicht üben können, erst am Sonntag wagte er sich wieder zu Testzwecken in den Stangenwald. Dass ihm auf der "Raubvogel"-Piste im unteren Abschnitt jeweils "der Saft" ausging, war da völlig normal und zu erwarten gewesen.

"Nicht einfach" seien die vergangenen Wochen für ihn gewesen, berichtete Neureuther noch. Da war zum einen die Ungewissheit, ob und wann er würde wieder einsteigen können. Und da waren "sehr viele Spritzen" ins rechte Knie.

"Habe das Slalomfahren nicht verlernt"

All das ist nun überstanden, und weil diese Erkenntnis auch bei Neureuther irgendwann ankam, konnte er sich doch noch freuen. "Ich bin hier ich ein bisserl belohnt worden", sagte er.

Noch fehle Neureuther "die Substanz", um ganz vorne mitzufahren, meinte Cheftrainer Karlheinz Waibel. Doch bis zum nächsten Rennen hat er auch noch eineinhalb Wochen Zeit.

Auf den Riesenslalom in Alta Badia am 18. Dezember wird er wohl verzichten, erst tags darauf beim zweite Slalom der Saison will er starten.

Drei Tage vor Weihnachten fährt er beim Slalom in Flachau (Österreich), ehe am 1. Januar in München die Slalom-Saison mit sechs Rennen binnen 24 Tagen so richtig beginnt. "Dann gilt's dann", meinte Neureuther.

Und da passte es nicht schlecht, dass er die Heimreise mit einer beruhigenden Gewissheit antrat. "Ich habe das Slalomfahren nicht verlernt."

Ski alpin: der Weltcup in Zahlen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung