Neureuther verpasst Podest nur knapp

SID
Mittwoch, 21.12.2011 | 19:47 Uhr
Felix Neureuther belegte in Flachau Platz vier
© Getty
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Der Aufschwung im Team der deutschen Skirennfahrer hält an. Nach zuletzt starken Leistungen sind Felix Neureuther (Partenkirchen) und Fritz Dopfer (Garmisch) beim Slalom-Weltcup im österreichischen Flachau auf die Ränge vier und zwölf gefahren.

Dabei verpasste Neureuther das Podest mit einer Gesamtzeit von 1:49,25 Minuten nur um 22 Hundertstelsekunden. "Natürlich wäre es noch lustiger gewesen, wenn er Dritter geworden wäre. Aber man muss ihm Respekt zollen. Er ist einen super zweiten Lauf gefahren", sagte Wolfgang Maier, Alpin-Direktor des Deutschen Skiverbandes.

Auch für Dopfer fand Maier anerkennende Worte: "Er hat einen absoluten Schritt in die Weltspitze gemacht. Wenn jemand vor der Saison gesagt hätte, dass er in jedem Slalom unter die ersten 15 kommt, wären die meisten doch grinsend davongegangen."

Für den 24-jährigen Dopfer (1:50,73 Minuten) war der 12. Rang das beste Weltcup-Ergebnis seiner Slalom-Karriere. Den Sieg sicherte sich der Kroate Ivica Kostelic (1:48,49) mit seinem 20. Weltcup-Erfolg. Zweiter wurde der Schwede Andre Myhrer (1:49,01) vor dem Italiener Christian Deville (1:49,03).

Dritter Top-Ten-Platz in Serie für Neureuther

Neureuther war nach dem ersten Lauf von Rang sechs mit fünf Zehntelsekunden Rückstand auf den amtierenden Gesamtweltcup-Sieger Kostelic gestartet. Doch das hatte den gebürtigen Garmisch-Partenkirchener auch beim letzten Slalom im italienischen Alta Badia nicht von einem Podestplatz abgehalten.

Dort war er Anfang der Woche mit einem furiosen zweiten Lauf an die dritte Position gefahren. Dieses Mal machte er im zweiten Versuch bei drei Grad minus zwar erneut Boden gut, für den zweiten Podiumsplatz in diesem Winter sollte es aber nicht reichen.

Dopfer verfehlt Top Ten

Seine zu Saisonbeginn erlittene Knieverletzung scheint er endgültig weggesteckt zu haben. Nachdem er die durch einen Knorpelschaden und ein Ödem verursachten Schmerzen erstaunlich früh überwunden hat, ist er bereits zum dritten Mal in Folge in die Top Ten gefahren.

Die besten Zehn hat Dopfer zwar knapp verpasst, doch mit seinem 12. Rang zeigte der Riesenslalom-Spezialist erneut, dass auch im Slalom mit ihm zu rechnen ist. Als 14. hatte der gebürtige Österreicher erst beim letzten Torlauf in Alta Badia seine bislang beste Platzierung im Weltcup-Slalom belegt. Das war ihm vorher erst einmal in Levi im Jahr 2010 gelungen.

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