Riesch 2,29 Sekunden zurück - Rebensburg ausgeschieden

Ski alpin: Debakel für DSV bei Vonns Sieg

SID
Mittwoch, 07.12.2011 | 19:54 Uhr
Lindsey Vonn hat den Super-G in Beaver Creek gewonnen
© Getty
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Debakel für Maria Höfl-Riesch und Viktoria Rebensburg, Heimsieg für die "unschlagbare" Lindsey Vonn in Beaver Creek.

Während die Abfahrts-Olympiasiegerin bei der Frauen-Premiere auf der berühmt-berüchtigten "Raubvogel"-Piste in Beaver Creek souverän den Super-G und damit auch das vierte Speed-Rennen der Saison gewann, verpassten die deutschen Ski-Stars die Top 10 deutlich.

Höfl-Riesch musste sich im "Wohnzimmer" ihrer Freundin nach dem Start der besten Läuferinnen mit Zwischenrang 17 begnügen, für Rebensburg war die erste Fahrt auf der "Birds of Prey" schon nach 14 Sekunden beendet.

Vonn zieht mit Götschl gleich

Vonn, die ihre Wahlheimat im Skigebiet Vail im US-Bundestaat Colorado hat, zog mit ihrem 46. Weltcup-Sieg mit Renate Götschl (Österreich) auf Rang drei der "ewigen" Bestenliste gleich. Die 27-Jährige hat jetzt nur noch Österreichs Ski-Legende Annemarie Moser-Pröll (62 Siege) und Vreni Schneider (Schweiz/55) vor sich. Für Vonn war es der erste Weltcup-Sieg in den USA.

In einer Fahrtzeit von 1:10,68 Minuten lag Vonn 0,37 Sekunden vor Fabienne Suter aus der Schweiz. Dritte wurde die Österreicherin Anna Fenninger (0,41). Höfl-Riesch, die offensichtlich das falsche Material gewählt hatte, lag 2,29 Sekunden zurück. Für sie war es der schwächste Super-G seit fast zwei Jahren. Am 10. Januar 2010 belegte die Partenkirchnerin in Haus im Ennstal Platz 24. Rebensburg fuhr nach einem Fehler an einem Tor vorbei.

Strecke wurde entschärft

Die Strecke wurde für das erste Frauen-Rennen in Beaver Creek seit 1995, als noch auf der Latigo-Piste gefahren wurde, an einer der Schlüsselstellen entschärft: Der berühmt-berüchtigte "Golden Eagle"-Sprung, an dem der Norweger Aksel Lund Svindal vor vier Jahren schwer gestürzt war, wurde umfahren.

Dies jedoch nicht aus Sicherheitsgründen, wie die Veranstalter mitteilten, sondern, um die Strecke für den Männer-Slalom am Donnerstag zu schonen.

Der Umweg wurde indes wenig schmeichelhaft "Chicken Wing" genannt.

Die Frauen kamen mit der neuen Herausforderung fast durchweg zurecht. "Es ist nichts dabei, wo man sich fürchten muss. Mir hat es voll getaugt", sagte etwa Fenninger.

Das Super-G-Ergebnis von Beaver Creek

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