Wolf siegt, Pechstein schockt Konkurrenz

SID
Samstag, 26.11.2011 | 14:20 Uhr
Die 39-jährige Claudia Pechstein präsentiert sich weiterhin in guter Form
© Getty
Advertisement
Champions Hockey League
Trinec -
Jyväskylä
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Ventspils
Basketball Champions League
Murcia -
Oldenburg
NBA
Pelicans @ Celtics
Basketball Champions League
Bayreuth -
Banvit
Basketball Champions League
Bonn -
Aris
NBA
Lakers @ Thunder
NHL
Golden Knights @ Lightning
NBA
Timberwolves @ Rockets
European Challenge Cup
Gloucester -
Pau
NHL
Canadiens @ Capitals
NBA
Knicks @ Jazz
European Rugby Champions Cup
Clermont -
Ospreys
European Rugby Champions Cup
Treviso -
Bath
NHL
Stars @ Sabres
European Challenge Cup
Stade Francais -
Edinburgh
NBA
Thunder @ Cavaliers
Liga ACB
Andorra -
Barcelona
Liga ACB
Valencia -
Fuenlabrada
NBA
Knicks @ Lakers
NHL
Golden Knights @ Hurricanes
NCAA Division I
North Carolina @ Virginia Tech
NBA
Timberwolves @ Clippers
Basketball Champions League
Elan Chalon -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Estudiantes -
Bayreuth
NBA
Cavaliers @ Spurs
Basketball Champions League
Oldenburg -
AS Monaco
Basketball Champions League
Nanterre -
Bonn
NBA
Rockets @ Mavericks
NCAA Division I
Michigan @ Purdue
NHL
Capitals @ Panthers
NBA
Wizards @ Thunder
Unibet Masters
The Masters: Tag 1
NBA
76ers @ Spurs
Unibet Masters
The Masters: Tag 2
NBA
Thunder @ Pistons
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 1
BSL
Banvit -
Fenerbahce
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 2
NBA
Bucks @ Bulls

Jenny Wolf sprintet mit einer Tausendstelsekunde Vorsprung zum ersten Sieg, Claudia Pechstein schockt weiter die Konkurrenz: Die beiden Eisschnellläuferinnen haben dem deutschen Team einen fast perfekten zweiten Tag beim zweiten Weltcup der Saison in Astana/Kasachstan beschert. Für eine Überraschung sorgte Moritz Geisreiter mit einem deutschen Rekord über 5000 m.

Die sechsmalige Weltcup-Gesamtsiegerin Wolf machte über 500 m den ersten Triumph für die deutsche Mannschaft in der laufenden Weltcupsaison perfekt. Die Berlinerin rettete dabei einen Vorsprung von lediglich 0,001 Sekunden auf die Südkoreanerin Lee Sang-Hwa ins Ziel. Selbst die Dritte Nao Kodaira aus Japan lag nur eine Hundertstelsekunde hinter Platz eins zurück.

"So eng geht es selten zu. Es ist schon ziemlich cool, wenn man dann vorne steht", sagte Wolf, die sich einen Tag zuvor der Olympiasiegerin Lee noch um 0,26 Sekunden geschlagen geben musste. Die Erfurterin Judith Hesse wusste als Sechste ebenfalls zu überzeugen und feierte ihre bislang beste Saisonplatzierung. Jennifer Plate (Berlin) belegte Rang 13, ihre Vereinskollegin Monique Angermüller lief als 17. ins Ziel. Für Wolf war es bereits der 59. Weltcupsieg ihrer Karriere.

Pechstein: "Geil, geil, geil"

Auf den ersten Erfolg seit drei Jahren muss Claudia Pechstein zwar noch warten, doch die fünfmalige Olympiasiegerin sorgt in diesem Winter weiter für Furore. Einen Tag nach ihrem zweiten Platz über 3000 m überraschte die 39-Jährige über die halbe Distanz und lief erneut auf Rang zwei. In 1:56,77 Minuten musste die Berlinerin lediglich der überragenden Kanadierin Christine Nesbitt (-0,67) den Vortritt lassen. Weltmeisterin Ireen Wüst aus den Niederlanden (+0,90) wurde von Pechstein dagegen klar geschlagen.

"Geil, geil, geil - ich bin superglücklich. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet", sagte Pechstein. Ihre Renntaktik sei genau aufgegangen: "Ich wollte ohne Leistungsabfall konstant durchlaufen. Das ist mir wunderbar gelungen." In der Schlussrunde war Pechstein in 30,8 Sekunden mit großem Abstand die Schnellste im Feld. "Die 1500 Meter sind ja bekanntlich nicht meine Lieblingsstrecke, aber das Rennen hier gibt mir Auftrieb für den Mehrkampf", sagte Pechstein.

Erste komplette Saison nach Sperre

Die Sportlerin, die nach zweijähriger Sperre wegen erhöhter Retikulozytenwerte erstmals wieder in eine komplette Saison geht, hat in diesem Winter bereits drei Podestplätze auf ihrem Konto.

Enttäuschend verlief dagegen das Rennen für Monique Angermüller. Die Berlinerin, die beim Weltcupauftakt mit Platz vier überrascht hatte, lief nur auf den 18. Rang (1:59,33) vor Teamkollegin Gabriele Hirschbichler (Inzell/2:00,40).

Geisreiter erneut überzeugend

Bei den Männern wusste Moritz Geisreiter aus Inzell erneut zu überzeugen und stellte über 5000 m in 6:19,31 Minuten einen deutschen Rekord auf. Der deutsche Meister unterbot die knapp zwei Jahre alte Bestmarke des Erfurters Partick Beckert (6:19,82) und holte damit wie schon zum Weltcupauftakt einen respektablen sechsten Platz.

Am Ende hatte er 5,48 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Weltrekordler Sven Kramer.Der Olympiasiger aus den Niederlanden setzte sich mit einem Vorsprung von 1,57 Sekunden vor seinem Landsmann Jorrit Bergsma, der inzwischen für Kasachstan startet, durch.

Beckert belegte den zwölften Rang. Marco Weber (München) und Alexej Baumgärtner (Chemnitz) reihten sich als 14. und 15. ein.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung