Wintersport-Splitter

Neuer Mixed-Wettbewerb und Penalty Race

SID
Dienstag, 11.10.2011 | 14:41 Uhr
Die deutschen Skispringer werden bei der Vierschanzentournee weiter in Deutschland starten
© Getty
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Ein Mixed-Teamwettbewerb im Skispringen, der erste Weltcup der fliegenden Frauen kommen neu ins Wintersportprogramm. Die Vierschanzentournee soll trotz neuer Schanzen in Asien traditionell in Deutschland und Österreich stattfinden.

Neuer Mixed-Teamwettbewerb

Ein Mixed-Teamwettbewerb im Skispringen soll bei den nächsten Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2013 in Val die Fiemme seine Premiere feiern. Dabei sollen jeweils zwei Frauen und Männer zu einer Mannschaft gehören. Erstmals getestet wird die neue Disziplin beim Sommer-Grand-Prix im kommenden Jahr. Als Ausrichter haben sich Hinterzarten im Schwarzwald und das französische Courchevel beworben.

Am 3. Dezember 2011 findet in Lillehammer der erste Weltcup der fliegenden Frauen statt. Geplant ist ein gemeinsamer Wettbewerb mit den Männern, in dessen Rahmen in zweieinhalb Stunden zwei Einzelspringen über die Bühne gehen sollen. Insgesamt soll es im kommenden Winter 14 Frauen-Weltcupspringen geben, pro Konkurrenz ist ein Preisgeld von 17.940 Schweizer Franken ausgelobt. 2014 feiern die Skispringerinnen in Sotschi ihre Olympia-Premiere.

Vierschanzentournee bleibt in Deutschland und Österreich

Die Vierschanzentournee soll trotz neuer spektakulärer Schanzen in Asien auch weiter in Deutschland und Österreich stattfinden. "Natürlich haben wir uns mit den neuen Anlagen ein Luxusproblem eingehandelt. Aber wir werden keinen der traditionellen Ausrichter gefährden", sagte Walter Hofer. Der Skisprung-Direktor des Internationalen Skiverbandes FIS kündigte aber an, dass die neuen Ausrichter beim Sommer-Grand-Prix eine Chance erhalten sollen.

Alamaty in Kasachstan feierte bereits im vergangenen Sommer seine Premiere. Beim nächsten Sommer-Grand-Prix sollen zudem die neugebauten Bakken in Tschaikowski/Russland und Erzurum/Türkei erstmals im Programm stehen. An beiden Anlagen gibt es jeweils ein Fünf-Sterne-Hotel. Im russischen Sotschi wird es im Winter 2012/2013 zudem die Olympia-Generalprobe geben. Die Olympiaschanzen sollen trotz einer Bauverzögerung von etwa einem halben Jahr und archäologischer Funde pünktlich dafür fertig sein.

Veränderung der Schanze in Vikersund

Der Internationale Skiverband FIS erschwert die Weltrekord-Jagd im Skifliegen. Auf der weltweit größten Schanze im norwegischen Vikersund wurde der Schanzentisch einen Meter abgeschnitten und seine Neigung um 0,4 Grad gesenkt, um zu weite Flüge zu verhindern. Im vergangenen Winter hatte der Norweger Johan Remen Evensen den Weltrekord auf der umgebauten Schanze in Vikersund auf 246,5 Meter verbessert. Auf dem Riesenbakken in Norwegen finden vom 23. bis 26. Februar 2012 die nächsten Skiflug-Weltmeisterschaften statt.

"Die Flugkurve auf der neuen Anlage in Vikersund hat nicht unseren Vorstellungen entsprochen, deshalb gab es noch einmal einen kleinen Umbau", sagte FIS-Skisprungdirektor Walter Hofer auf dem Forum Nordicum in Ramsau: "Bei besonderen thermischen Verhältnissen werden aber weiter extrem weite Flüge möglich sein."

Neues Penalty Race in der Nordischen Kombination

Im Weltcup der Nordischen Kombination wird es im kommenden Winter erstmals ein "Penalty Race" genanntes Handicap-Rennen geben. Der zuständige Koordinator des Ski-Weltverbandes FIS, der Norweger Lasse Ottesen, informierte beim Forum Nordicum in Ramsau darüber, dass dieses neue Wettkampfformat auf den Weltcup-Stationen in Zakopane (29. Januar 2012) und Lahti (2. März) erstmals präsentiert werden soll, falls der FIS-Vorstand dies in seinem November-Meeting genehmigt.

Beim Penalty Race wird es im Skispringen vier Korridore geben. Nur wenn der Athlet ohne Sturz mit vorgeschriebener Telemark-Landung den zuvor festgelegten Optimal-Korridor erreicht, darf er den anschließenden 10-Kilometer-Lauf ohne Strafrunde absolvieren. Springt er zu kurz, muss er entsprechend des erreichten Korridors bis zu vier Strafrunden in Kauf nehmen. Die sind jeweils 150 Meter lang und werden am Ende des 10-Kilometer-Laufes absolviert. Für einen Sturz sind drei Runden als Strafe vorgesehen.

Lasse Ottesen, 1994 Olympiazweiter im Skispringen, kündigte zudem an, dass es in der Nordischen Kombination am 11. und 12. Februar erstmals Weltcups in Almaty/Kasachstan geben wird. Deutsche Ausrichter-Orte sind Schonach (7./8. Januar) sowie Klingenthal (18./19. Februar).

Skiathlon bei Skilangläufern

Im Weltcup-Kalender der Skilangläufer wird im kommenden Winter der Begriff "Skiathlon" eingeführt. Der Ski-Weltverband FIS will damit ein jahrelanges Namens-Wirrwarr beenden, wie der verantwortliche Renndirektor Jürg Capol beim Forum Nordicum in Ramsau erklärte.

Die Massenstartrennen mit Skiwechsel, die seit einigen Jahren bei den Frauen über 15 Kilometer (jeweils 7,5 Kilometer Klassisch und Freistil) sowie bei den Männern über 30 Kilometer (15+15) ausgetragen werden, wurden bisher als Verfolgung, Doppel-Verfolgung oder auch Jagdrennen bezeichnet.

Skiathlon steht im neuen Weltcup-Kalender am Neujahrstag in Oberstdorf sowie in Rybinsk/Russland (5. Februar) und Lahti (3. März) auf dem Programm. Deutsche Veranstalter-Orte von Langlauf-Weltcups sind Düsseldorf (3./4. Dezember), Oberhof (29./30. Dezember, Auftakt der Tour de Ski) und Oberstdorf (31. Dezember und 1. Januar/Tour de Ski).

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