Überraschungssieg durch Vylegzhanin

DSV-Rumpfteam hakt Wochenende ab

SID
Samstag, 18.12.2010 | 17:31 Uhr
Tim Tscharnke enttäuschte mit einem 38. Platz
© Getty
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Der DSV hakt das Langlauf-Weltcup-Wochenende für sich ab: Denise Herrmann kam als einzige deutsche Läuferin ins Ziel während Tim Tscharnke einen enttäuschenden 38. Platz belegte.

Der DSV hakt das Langlauf-Weltcup-Wochenende für sich ab: Denise Herrmann kam als einzige deutsche Läuferin ins Ziel während Tim Tscharnke einen enttäuschenden 38. Platz belegte.

Die personell arg dezimierten deutschen Skilangläufer haben beim Weltcup im französischen La Clusaz enttäuscht. Bei den Rennen im Massenstart am Samstag konnte Bundestrainer Jochen Behle insgesamt nur fünf gesunde Athleten an den Start schicken. Während Denise Herrmann als einzige deutsche Langläuferin auf Rang 43 das Ziel erreichte, musste sich Tim Tscharnke als bester DSV-Athlet mit Platz 38 zufrieden geben.

Behle zeigt sich enttäuscht

"Da kann man nicht mit zufrieden sein. Da gibt es gar keine Diskussion. Das Wochenende können wir nur abhaken", sagte ein enttäuschter Behle.

Über 15km Freistil der Frauen belegte die 21-jährige Herrmann mit einem Rückstand von 5:30 Minuten auf Siegerin Marit Björgen aus Norwegen den 43. Platz. Steffi Böhler gab mit Magenproblemen bereits kurz nach dem Start auf, Katrin Zeller stieg nach etwas mehr als 10km aus. "Ich konnte das hohe Tempo nicht mehr mitgehen, mir war einfach so schlecht", sagte Zeller im Anschluss.

Die Siegerzeit von Björgen, die in La Clusaz bereits ihren insgesamt 42. Weltcupsieg feierte, betrug 42:29,6 Minuten. Hinter der Weltcupführenden belegten Justyna Kowalczyk (Polen) und Kristin Steira (Norwegen) die Ränge zwei und drei.

Tscharnke kommt mit knapp vier Minuten Rückstand ins Ziel

Im 30-km-Massenstart-Rennen der Männer musste sich Tscharnke mit einem enttäuschenden 38. Platz begnügen.

Sein Rückstand auf Überraschungssieger Maxim Vylegzhanin aus Russland betrug 3:52,9 Minuten. Phillip Marschall kam mit einem Rückstand von 7:15 Minuten auf Rang 63 ins Ziel. Im Zielsprint verwies Außenseiter Vylegzhanin den zweifachen Olympiasieger Petter Northug (Norwegen) und seinen Landsmann Alexander Legkov auf die weiteren Plätze.

Derweil werden die Personalsorgen von Bundestrainer Behle immer größer. Bereits vor dem Wochenende musste das DSV-Team zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle verkraften. Die Staffel-Rennen am Sonntag finden bei Frauen und Männern ohne DSV-Beteiligung statt.

Langläufer mit Rumpfteam zum Weltcup

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