Samstag, 18.12.2010

Überraschungssieg durch Vylegzhanin

DSV-Rumpfteam hakt Wochenende ab

Der DSV hakt das Langlauf-Weltcup-Wochenende für sich ab: Denise Herrmann kam als einzige deutsche Läuferin ins Ziel während Tim Tscharnke einen enttäuschenden 38. Platz belegte.

Tim Tscharnke enttäuschte mit einem 38. Platz
© Getty
Tim Tscharnke enttäuschte mit einem 38. Platz

Der DSV hakt das Langlauf-Weltcup-Wochenende für sich ab: Denise Herrmann kam als einzige deutsche Läuferin ins Ziel während Tim Tscharnke einen enttäuschenden 38. Platz belegte.

Die personell arg dezimierten deutschen Skilangläufer haben beim Weltcup im französischen La Clusaz enttäuscht. Bei den Rennen im Massenstart am Samstag konnte Bundestrainer Jochen Behle insgesamt nur fünf gesunde Athleten an den Start schicken. Während Denise Herrmann als einzige deutsche Langläuferin auf Rang 43 das Ziel erreichte, musste sich Tim Tscharnke als bester DSV-Athlet mit Platz 38 zufrieden geben.

Behle zeigt sich enttäuscht

"Da kann man nicht mit zufrieden sein. Da gibt es gar keine Diskussion. Das Wochenende können wir nur abhaken", sagte ein enttäuschter Behle.

Über 15km Freistil der Frauen belegte die 21-jährige Herrmann mit einem Rückstand von 5:30 Minuten auf Siegerin Marit Björgen aus Norwegen den 43. Platz. Steffi Böhler gab mit Magenproblemen bereits kurz nach dem Start auf, Katrin Zeller stieg nach etwas mehr als 10km aus. "Ich konnte das hohe Tempo nicht mehr mitgehen, mir war einfach so schlecht", sagte Zeller im Anschluss.

Die Siegerzeit von Björgen, die in La Clusaz bereits ihren insgesamt 42. Weltcupsieg feierte, betrug 42:29,6 Minuten. Hinter der Weltcupführenden belegten Justyna Kowalczyk (Polen) und Kristin Steira (Norwegen) die Ränge zwei und drei.

Tscharnke kommt mit knapp vier Minuten Rückstand ins Ziel

Im 30-km-Massenstart-Rennen der Männer musste sich Tscharnke mit einem enttäuschenden 38. Platz begnügen.

Bilder des Tages - 18. Dezember
Tomas Fleischmann (l.) und Matt Duchene der Colorado Avalanche gehen sich hier nicht an die Gurgel. Es ist der Freudentaumel nach dem 6:5-Sieg gegen die Ottawa Senators
© Getty
1/6
Tomas Fleischmann (l.) und Matt Duchene der Colorado Avalanche gehen sich hier nicht an die Gurgel. Es ist der Freudentaumel nach dem 6:5-Sieg gegen die Ottawa Senators
/de/sport/diashows/1012/bilder-des-tages/18-12/bilder-des-tages-18-12-nhl-colorado-avalanche-kobe-bryant-los-angeles-lakers-odlanier-solis-wbc-dominique-maltais-snowboardcross-cricket.html
Lakers-Star Kobe Bryant gibt sich vor dem Spiel gegen die Philadelphia 76ers ganz besonders soft und locker. Die Los Angeles Lakers siegten mit 93:81
© Getty
2/6
Lakers-Star Kobe Bryant gibt sich vor dem Spiel gegen die Philadelphia 76ers ganz besonders soft und locker. Die Los Angeles Lakers siegten mit 93:81
/de/sport/diashows/1012/bilder-des-tages/18-12/bilder-des-tages-18-12-nhl-colorado-avalanche-kobe-bryant-los-angeles-lakers-odlanier-solis-wbc-dominique-maltais-snowboardcross-cricket,seite=2.html
Trotz sommerlicher Temperaturen in Perth versprühen australische Cricket-Fans ganz viel weihnachtliche Stimmung beim Testspiel gegen England
© Getty
3/6
Trotz sommerlicher Temperaturen in Perth versprühen australische Cricket-Fans ganz viel weihnachtliche Stimmung beim Testspiel gegen England
/de/sport/diashows/1012/bilder-des-tages/18-12/bilder-des-tages-18-12-nhl-colorado-avalanche-kobe-bryant-los-angeles-lakers-odlanier-solis-wbc-dominique-maltais-snowboardcross-cricket,seite=3.html
Auch wenn es auf den ersten Blick nach einem K.o. von Odlanier Solis aussieht: Der Kubaner Kubaner gewann in Miami den Ausscheidungskampf des WBC gegen Ray Austin
© Getty
4/6
Auch wenn es auf den ersten Blick nach einem K.o. von Odlanier Solis aussieht: Der Kubaner Kubaner gewann in Miami den Ausscheidungskampf des WBC gegen Ray Austin
/de/sport/diashows/1012/bilder-des-tages/18-12/bilder-des-tages-18-12-nhl-colorado-avalanche-kobe-bryant-los-angeles-lakers-odlanier-solis-wbc-dominique-maltais-snowboardcross-cricket,seite=4.html
Dominique Maltais feiert im dritten Snowboardcross der Saison ihren dritten Sieg in Folge (M.). In Telluride (Colorado) siegte sie vor Maelie Ricker (r.) und Alexandra Jekova
© Getty
5/6
Dominique Maltais feiert im dritten Snowboardcross der Saison ihren dritten Sieg in Folge (M.). In Telluride (Colorado) siegte sie vor Maelie Ricker (r.) und Alexandra Jekova
/de/sport/diashows/1012/bilder-des-tages/18-12/bilder-des-tages-18-12-nhl-colorado-avalanche-kobe-bryant-los-angeles-lakers-odlanier-solis-wbc-dominique-maltais-snowboardcross-cricket,seite=5.html
Schnee, Schnee und nochmals Schnee. Das Emirates Stadium in London ist in weiß getaucht. Die Begegnung zwischen Arsenal London und Stoke City wurde abgesagt
© Getty
6/6
Schnee, Schnee und nochmals Schnee. Das Emirates Stadium in London ist in weiß getaucht. Die Begegnung zwischen Arsenal London und Stoke City wurde abgesagt
/de/sport/diashows/1012/bilder-des-tages/18-12/bilder-des-tages-18-12-nhl-colorado-avalanche-kobe-bryant-los-angeles-lakers-odlanier-solis-wbc-dominique-maltais-snowboardcross-cricket,seite=6.html
 
Sein Rückstand auf Überraschungssieger Maxim Vylegzhanin aus Russland betrug 3:52,9 Minuten. Phillip Marschall kam mit einem Rückstand von 7:15 Minuten auf Rang 63 ins Ziel. Im Zielsprint verwies Außenseiter Vylegzhanin den zweifachen Olympiasieger Petter Northug (Norwegen) und seinen Landsmann Alexander Legkov auf die weiteren Plätze.

Derweil werden die Personalsorgen von Bundestrainer Behle immer größer. Bereits vor dem Wochenende musste das DSV-Team zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle verkraften. Die Staffel-Rennen am Sonntag finden bei Frauen und Männern ohne DSV-Beteiligung statt.

Langläufer mit Rumpfteam zum Weltcup


Diskutieren Drucken Startseite
Trend

Welcher Deutsche drückt dem Winter 2015/2016 seinen Stempel auf?

Felix Neureuther
Severin Freund
Simon Schempp
Eric Frenzel
Natalie Geisenberger
Laura Dahlmeier
ein anderer Athlet

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.