Samstag, 20.11.2010

Eisschnelllauf-Weltcup in Berlin

Wolf mit 54. Weltcup-Sieg - Ihle nur auf Platz 19

Jenny Wolf siegt zum vierten Mal im vierten Lauf. Nach einem Stolperer beim Start musste sich Eisschnellläufer Nico Ihle beim Weltcup in Berlin über 500m mit Rang 19 begnügen.

Nico Ihle konnte seinen siebten Platz vom Vortag nicht bestätigen
© sid
Nico Ihle konnte seinen siebten Platz vom Vortag nicht bestätigen

Eis-Sprinterin Jenny Wolf bleibt über 500 m das Maß der Dinge. Die Lokalmatadorin gewann beim Eisschnelllauf-Weltcup in Berlin auch den zweiten Lauf in 37,98 Sekunden und führt die Weltcup-Wertung nach vier Siegen in vier Rennen mit 400 Punkten souverän an. Die 31 Jahre alte Wolf hatte bei ihrem 54. Weltcup-Sieg einen klaren Vorsprung von 48 Hundertstelsekunden vor der zweitplatzierten Niederländerin Margot Boer (38,46).

"Ich bin zufrieden. Der Angang war dieses Mal nicht so schnell, dafür war der restliche Lauf gut", sagte Wolf. Erstmals blieb die Berlinerin in der laufenden Saison im Weltcup unter der 38-Sekunden-Grenze. "Das war schon klasse, auch wenn die Zeit jetzt nicht so sensationell ist", sagte Wolf, die ihren Bahnrekord (37,52) wieder deutlich verfehlte.

Auf den Fersen von Anni Friesinger-Postma

Nach ihrem 54. Weltcup-Sieg kam Wolf in der "ewigen" Weltcup-Bestenliste der viertplatzierten Anni Friesinger-Postma (59 Siege) wieder ein Stück näher. Auf die meisten Siege bringt es nach wie vor die Gunda Niemann-Stirnemann aus Erfurt mit 98 Erfolgen.

Bilder des Tages - 20. November
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Nein, Hyeongmin Choe bettelt nicht um ein paar Won. Der Südkoreaner zelebriert seinen Sieg beim Triathlon-Zeitfahren, ist doch offensichtlich!
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Endlich: Abstarkte Kunst in den Bildern des Tages. Und die Flugbahn des Tischtennisballs sieht auch witzig aus
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Na kommt Jungs, drei gegen einen ist echt unfair. Erinnert sich noch wer an die Zeiten, als es bei den NHL-Prügeleien noch um Ehre ging?
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Klar, College Football ist knallhart, aber seine eigenen Schlagwaffen darf man trotzdem nicht mitbringen. Kein Wunder, dass Boise State Fresno ge"schlagen" hat
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Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Denkt sich auch einer der Teilnehmer am Urban Max Series Adventure Race und holt seins an einem Checkpoint nach. Lecker!
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Vor 1800 Zuschauern im Berliner Sportforum belegte Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa (38,56) über 500 m den dritten Platz. Judith Hesse (Erfurt) kam in 39,06 auf den guten achten Rang. Am Freitag hatte Wolf bereits das erste Rennen über die kürzeste Olympia-Strecke in 38,08 Sekunden gewonnen.

Sprinter Nico Ihle musste hingegen einen Rückschlag hinnehmen. Der Chemnitzer geriet kurz nach dem Start ins Stolpern und landete am Ende in 35,78 Sekunden nur auf dem 19. Platz. Es siegte der Finne Pekka Koskela in 34,90 vor Tucker Fredricks (USA/34,92) und Lee Kyou-Hyuk (Südkorea/35,13).

"Es kommen noch neue Chancen"

"Ich bin mit der rechten Kufe ins Eis gehakt und habe mich schon liegen sehen. Aber so ist der Sprint. Auf der Gegengeraden habe ich mich wieder nach vorne gekämpft", sagte Ihle, der sich nach seiner Enttäuschung schnell wieder gefangen hatte: "Es kommen noch neue Chancen."

Olympia-Teilnehmer Ihle hatte am Freitag im ersten Lauf über 500 m in 35,28 Sekunden den siebten Platz belegt und damit zum dritten Mal in Folge im Weltcup eine Top-Ten-Platzierung erreicht.

Beckert verpasst vierten Weltcup-Sieg

Die Olympia-Zweite Stephanie Beckert hat beim Eisschnelllauf-Weltcup in Berlin den erhofften Triumph verpasst. Die Erfurterin kam über 3000 m in 4:06,12 Minuten nur auf den dritten Platz und lief an ihrem vierten Weltcup-Erfolg vorbei.

Der Sieg ging an die US-Amerikanerin Jilleanne Rookard (4:04,39). Doppel-Olympiasiegerin Martina Sablikova (Tschechien) kam nach überstandener Magenerkrankung in 4:05,83 auf den zweiten Platz. Jennifer Bay (Dresden) belegte in guten 4:12,28 den 13. Rang.

Norweger Bokko siegt in Berlin über 1500 m

Der Norweger Havard Bokko hat beim Eisschnelllauf-Weltcup in Berlin das Rennen über 1500 m gewonnen. Der Olympia-Dritte siegte in 1:45,27 Minuten.

Zweiter wurde Trevor Marsicano (USA) in 1:46,15 vor Stefan Groothuis (Niederlande) in 1:46,31. Von der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) hatte kein Athlet den A-Lauf erreicht. Im Gesamtklassement des Weltcups blieb der US-Amerikaner Shani Davis mit 140 Punkten in Führung.

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