Doping

Wien schon vor 2002 Adresse für Blutdoping?

SID
Samstag, 27.02.2010 | 12:34 Uhr
Trainer Gattermann klagt an: Wien soll schon vor 2002 Adresse für Blutdoping gewesen sein
© Getty
Advertisement
New Haven Open Women Single
Live
WTA Connecticut: Tag 3
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 4
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight PK
National Rugby League
Broncos -
Eels
Champions Hockey League
Jönköping -
Adler Mannheim
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard PK
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
Champions Hockey League
Grizzlys Wolfsburg -
Banska Bystrica
Champions Hockey League
Red Bull München -
Krakau
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Halbfinale
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3
Champions Hockey League
Mannheim -
Trinec
Champions Hockey League
Cracovia Krakau -
Red Bull München
National Rugby League
Storm -
Raiders
Premiership
Saracens -
Northampton
Premiership
Wasps -
Sale
Premiership
Leicester -
Bath

Für Spitzensportler aus Europa soll Wien früher als angenommen Anlaufstelle für Blutdoping gewesen sein. Das berichtete Skilanglauf-Trainer Franz Gattermann in einem ARD-Bericht.

Für Spitzensportler aus Europa soll Wien bereits früher als bisher angenommen Anlaufstelle für Blutdoping gewesen sein. Das berichtete Skilanglauf-Trainer Franz Gattermann in einem "ARD"-Bericht. "Unmittelbar nach den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City wurde mir von Norwegern glaubhaft versichert, dass internationale Sportstars bei einer Adresse in Wien für Manipulationen aus und ein gingen, um Manipulationen vornehmen zu lassen", sagte Gattermann.

Da die Abnahme und Zurückführung roter Blutkörperchen für Dopingzwecke Zeitintervalle über mehrere Monate erfordern, müssten demnach Blutdoping-Praktiken schon vor 2002 begonnen haben.

Deutsche Athleten nicht unter Verdacht

Die Wiener Blutbank Humanplasma, die nach staatsanwaltlichen Ermittlungen als Anlaufstelle für Blutdoping von Topsportlern fungiert hatte, bestritt in dem "ARD"-Beitrag, über die bisher bekannte Zeitspanne zwischen Ende 2003 und Anfang 2006 hinaus an Aktivitäten im Zusammenhang mit Doping beteiligt gewesen zu sein. Das Unternehmen hatte für diesen Zeitraum eingeräumt, dass Blutabnahmen an bis zu 30 Sportler in ihren Räumlichkeiten stattgefunden hätten.

Gerüchte, wonach deutsche Athleten bei Humanplasma Blutmanipulationen haben vornehmen lassen, bestätigten sich bisher nicht. Der Geschäftsführer der NADA Austria, Andreas Schwab, sagte nach Durchsicht der Hälfte der Akten: "Es gibt keine Namen in den Akten, die uns zur Verfügung gestellt wurden, die deutsche Sportler betreffen."

Nach ARD-Informationen soll die Nationale Anti-Doping-Agentur Österreichs Informationen aus staatsanwaltlichen Ermittlungsakten über womöglich gedopte Sportler an Anti-Doping-Organisationen der jeweiligen Länder übermittelt haben.

Wiener Labor bestreitet Doping

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung