Eisschnelllauf

ISU respektiert Entscheidung im "Fall Pechstein"

SID
Donnerstag, 10.12.2009 | 10:30 Uhr
Claudia Pechstein darf beim Weltcup in Salt Lake City über die 3000-Meter-Distanz starten
© Getty
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Im Fall der wegen Dopings gesperrten Olympiasiegerin Claudia Pechstein respektiert die ISU die Entscheidung des Schweizer Bundesgerichts. Der Verband "müsse sie starten lassen".

Der Eissport-Weltverband ISU respektiert im Fall der wegen Dopings gesperrten Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein die Entscheidung des Schweizer Bundesgerichts.

"Wir müssen sie über 3000m starten lassen", sagte der Niederländer Jan Dijkema, ISU-Weltcup-Koordinator, in Salt Lake City. Das

Gericht habe Pechstein allerdings nur ein einmaliges Startrecht über 3000 m eingeräumt, die anderen Strecken seien davon definitiv ausgeschlossen, fügte Dijkema mit Nachdruck hinzu.

Eilantrag stattgegeben

Das Schweizer Bundesgericht hatte am Dienstag einem Eilantrag der wegen auffälliger Blutwerte für zwei Jahre gesperrten Pechstein stattgegeben.

Das Gericht wird voraussichtlich im Januar die Berufung der Berlinerin gegen die vom CAS bestätigte Sperre verhandeln.

Das Weltcup-Rennen in Salt Lake City ist für Pechstein die letzte und einzige Möglichkeit, die nationalen und internationalen Qualifikationsbedingungen für Olympia in Vancouver zu erfüllen.

Streichung bei Schuldspruch

"Bis zur Berufungsentscheidung wird ihr 3000-m-Ergebnis von Salt Lake ein vorläufiges sein. Wenn das Gericht Pechstein freispricht, bleibt es bestehen. Bestätigt das Gericht den Schuldspruch, wird Pechstein aus dem Weltcup-Ergebnis gestrichen", sagte Dijkema.

Der Funktionär war von Anfang an in den Fall Pechstein involviert. Bei der Mehrkampf-WM am 7. und 8. Februar 2008 in Hamar waren bei drei Blutkontrollen Pechsteins zu hohe Retikulozytenwerte festgestellt worden.

Dijkema war seinerzeit als ISU-Repräsentant vor Ort und von ISU-Mediziner Harm Kuipers informiert worden.

Noch in Hamar hatte Dijkema niederländischen Journalisten einen Hinweis gegeben. Auf diesem Weg erfuhren seinerzeit auch die deutschen Medien von einem "Dopingverdacht im deutschen Damenteam".

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