Weltcup in Davos

Heikkinen und Chasowa siegen

SID
Samstag, 12.12.2009 | 17:36 Uhr
Irina Chasowa wurde 2007 mit einer zweijährigen Dopingsperre belegt
© sid
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Rene Sommerfeldt (16.) und Claudia Nystad (20.) waren noch die besten DSV-Athleten beim Skilanglauf-Weltcup-Rennen in Davos. Matti Heikkinen und Irina Chasowa gewannen.

Die deutschen Skilangläufer haben ihre Pleitenserie beim Weltcup in Davos nahtlos fortgesetzt. Platz 16 für Rene Sommerfeldt und Rang 20 für Claudia Nystad waren die besten Platzierungen in der höchstgelegenen Stadt Europas. Die Siege in den Freistilrennen gingen überraschend an den Finnen Matti Heikkinen und Irina Chasowa aus Russland.

"Natürlich sind wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Wettkampf für Wettkampf geht weg und uns fehlen gute Ergebnisse fürs Selbstvertrauen", sagte Bundestrainer Jochen Behle dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Das wird nicht einfach bis Olympia, besonders bei den Damen. Da wartet viel Arbeit auf uns."

Sommerfeldt: "Das hat weh getan"

Im 15-km-Männerrennen hatte Routinier Sommerfeldt 57,4 Sekunden Rückstand auf Sieger Heikkinen: "Das hat weh getan." Tobias Angerer (Vachendorf) enttäuschte als 29., Axel Teichmann (Lobenstein) stürzte nach einer Erkältung gar auf Platz 74 ab. Die eine Woche Training auf 1600 Meter Höhe hatte der Form des deutschen Teams offenbar nicht gut getan. "Speziell beim Axel war das von vorn bis hinten gar nichts", sagte Behle.

Bei den Frauen fand der Chefcoach nur die Leistung von Claudia Nystad akzeptabel. "Ich bin mit der Leistung zufrieden, nicht mit dem Platz", meinte Nystad selbst. 1:25,9 Minuten lag sie hinter der Russin Irina Chasowa, die mit ihrem überlegenen wie überraschenden Sieg auch die Gesamtweltcup-Spitze übernahm.

Evi Sachenbacher-Stehle äußerte nach ihrem 43. Platz Zweifel am Trainingsaufbau des neuen Frauen-Chefcoachs Janko Neuber: "Das war bescheiden und hat keinen Spaß gemacht. Das auf die Höhe zu schieben wäre falsch."

Gössner blamabel

Ein Schuss in den Ofen war der Langlauf-Einsatz der Biathletin Miriam Gössner, die die Spezialisten im Februar zu Staffel-Silber bei der WM geführt hatte. Als 70. mit über drei Minuten Rückstand konnte sich die 19-Jährige nicht für Vancouver empfehlen: "Ich habe mich vom Anfang bis zum Ende schlecht gefühlt. Mir hat die Höhe nicht gut getan." Gössner hatte sogar über eine vorzeitige Aufgabe nachgedacht.

Am Sonntag stehen die Sprintrennen auf dem Programm, aber Behle ist skeptisch: "Ich erwarte nicht zu viel."

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