Wintersport

Verlängerte Testphase für Mathe-Regeln

SID
Bis zu den Olympischen Spielen werden im neue Regeln getestet
© Getty

Die neuen Mathematik-Regeln im Skispringen werden wahrscheinlich im kompletten Olympiawinter weiter getestet.

[compone nt:Ad]"Die Erfahrungen, die wir in der Sommer-Saison gesammelt haben, wurden von der überwiegenden Zahl der Sportler und Trainer positiv bewertet. Mit einigen Modifizierungen wollen wir die Tests im Winter fortführen", sagte der verantwortliche Renndirektor des Internationalen Skiverbandes FIS, Walter Hofer.

Beim Sommer-Grand-Prix war eine Regel getestet worden, nach der die Springer abhängig von der Stärke des Windes auf Basis einer mathematischen Formel Punkte abgezogen bekommen. Zudem gab es die Möglichkeit, den Anlauf zu verkürzen und so Punkte dazuzugewinnen.

Die Veranstaltungen wurden dadurch zu einem Rechenexempel, was auch Kritik bei Fans, Sportlern und Trainern hervorrief. Nachdem einige Neuregulierungen wieder gestoppt wurden, legte das FIS-Skisprungkomitee das Regelwerk dem FIS-Vorstand vor, der Mitte November endgültig über die Verlängerung der Testphase bis zum Ende des Olympiawinters (mit Ausnahme der Olympischen Spiele) entscheidet.

Regeln werden nicht vor der Saison 2010/2011 zugelassen

FIS-Präsident Gian Franco Kasper hat bereits angekündigt, neue Skisprung-Regeln nicht vor der Saison 2010/11 zuzulassen, was aber Tests nicht ausschließt.

Beim Grand-Prix-Finale in Klingenthal wurde bereits ein neues Grafik-System im Fernsehen angewandt, mit dem die Transparenz der Punktabzüge bzw. -zugewinne für den TV-Zuschauer erhöht werden soll.

Durch die Möglichkeit, den Anlauf der Springer entsprechend der Wetter-Umstände innerhalb eines Durchganges mehrfach verändern zu können, sollen Abbrüche oder lange Verzögerungen im Ablauf der Konkurrenzen verhindert werden. Damit wird der zeitliche Rahmen der Spungläufe für die übertragenden TV-Stationen besser kalkulierbar.

Schlierenzauer gewinnt letztes Sommer-Springen

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