Wintersport

Kein Skispringen der Frauen bei Olympia 2010

SID
Die US-Amerikanerin Lindsey Van ist die erste Weltmeisterin in der Geschichte des Frauen-Skispringen
© Getty

Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver wird es kein Skispringen der Frauen geben. Ein kanadisches Gericht wies die Klage von 15 Springerinnen ab.

Frauen-Skispringen findet bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver (12. bis 28. Februar) nicht statt. Ein kanadisches Gericht wies die Klage von insgesamt 15 Springerinnen aus Europa, den USA und Kanada auf Aufnahme des Wettbewerbs ins olympische Programm zurück.

Richterin Lauri Ann Felon sah anders als die von Weltmeisterin Lindsey Van (USA) und der WM-Zweiten Ulrike Gräßler (Klingenthal) angeführten Athletinnen im Verzicht der Olympia-Organisatoren auf das Frauen-Skispringen keine Diskriminierung und damit auch keinen Verstoß gegen das kanadische Gesetz zur Gleichberechtigung.

Ski-Cross anstatt Frauen-Skispringen

Felon billigte ausdrücklich dem nicht an alle Gesetze in Kanada gebundenen Internationalen Olympischen Komitee (IOC) die alleinige Hoheit zur Gestaltung des Olympia-Programms zu. Vancouvers Organisatoren hätten kein Mitspracherecht gehabt und könnten deswegen auch nicht juristisch belangt werden.

Das IOC hatte sich im Hinblick auf die Spiele in Vancouver für Ski-Cross und gegen Frauen-Skispringen entschieden. Der Ski-Weltverband FIS will die Aufnahme erneut für die Winterspiele 2014 in Sotschi vorschlagen, nachdem in diesem Jahr in Liberec die erste WM stattgefunden hat.

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