ISU kontert DESG-Vorwürfe im Fall Pechstein

SID
Freitag, 10.07.2009 | 12:03 Uhr
Claudia Pechstein wurde wegen Indizien für zwei Jahre gesperrt
© Getty
Advertisement
AEGON Classic Women Single
WTA Birmingham: Halbfinale
Mallorca Open Women Single
WTA Mallorca: Halbfinale
Rugby Union Internationals
Argentinien -
Schottland
AEGON Classic Women Single
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
WTA Mallorca: Finale
IndyCar Series
Kohler Grand Prix
NBA
NBA Awards 2018
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 1
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 2
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Viertelfinale
Antalya Open Men Single
ATP Antalya: Viertelfinale
AEGON International Men Single
ATP Eastbourne: Viertelfinale
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 3
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Halbfinale
Antalya Open Men Single
ATP Antalya: Halbfinale
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 4
AEGON International Men Single
ATP Eastbourne: Halbfinale
Boodles Challenge
The Boodles: Tag 5
AEGON International Women Single
WTA Eastbourne: Finale
Antalya Open Men Single
ATP Antalya: Finale
AEGON International Men Single
ATP Eastbourne: Finale
FIA World Rallycross Championship
6. Lauf: Höljes Motorstadion
US Darts Masters
US Darts Masters: Tag 1
US Darts Masters
US Darts Masters: Tag 2

Der Eislauf-Weltverband (ISU) hat im Fall Claudia Pechstein die Vorwürfe des deutschen Verbandes gekontert. Die ISU habe sich strikt an den WADA-Code gehalten.

Der Eislauf-Weltverband ISU hat im Fall Claudia Pechstein die jüngsten Vorwürfe der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) zurückgewiesen. "Die ISU hat sich strikt an den WADA-Code gehalten und handelt in diesem Fall ausschließlich nach ihm", sagte der ISU-Mediziner Harm Kuipers.

DESG-Rechtsbeistand Marius Breucker hatte am Donnerstag während einer Pressekonferenz des nationalen Verbandes in München neben zahlreichen bekannten Vorwürfen auch einen neuen Aspekt im Fall Pechstein hervorgebracht: "In den ISU-Statuten steht, dass ein erhöhter Wert nicht einmal zu einer Schutzsperre berechtigt."

Sperre nach Indizienbeweis statthaft

Das einzige maßgebliche Statut im Fall Pechstein sind allerdings die Anti-Doping-Bestimmungen der ISU, die gleichbedeutend mit dem Code der Weltantidoping-Agentur WADA sind. Darauf bezieht sich die ISU auch in ihrem Urteil.

Aus dem Code geht eindeutig hervor, dass eine Sperre nach einem Indizienbeweis statthaft ist. Auf Nachfrage wollte DESG-Sportdirektor Günter Schumacher mit Verweis auf die "laufenden Ermittlungen" den konkreten Passus in den ISU-Statuten, auf den sich die DESG bezieht, nicht nennen.

Zudem warf die DESG dem Weltverband am Montag erneut vor, dass er einen "Kuhhandel" angeboten, mögliche "Reserveursachen" einer Krankheit oder Blutanomalie bei Pechstein in seinem Urteil nicht beachtet und weitere Verfahrensfehler begangen habe.

Weltverband sperrte Pechstein für zwei Jahre

Kuipers wollte dazu am Freitag keine Stellung mehr nehmen. Er und weitere ISU-Verantwortliche hatten die Vorwürfe zuvor mehrfach bestritten.

Der Weltverband hatte Pechstein vor einer Woche wegen Blutdopings ohne positiven Dopingbefund nur anhand von Indizien für zwei Jahre gesperrt.

ISU und DESG können sich trotz allem vorstellen, dass in die beiderseitigen Beziehungen wieder Normalität einkehrt. "Ich hoffe auf ein weises CAS-Urteil und gehe davon aus, dass sich die Wogen danach glätten", sagte ISU-Vizepräsident Gerhard Zimmermann. Schumacher: "Ich bin optimistischer Realist. Wir präzisieren gerade Fakten, und davon profitieren wir alle."

DESG kritisiert Weltverband im Fall Pechstein

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung