Wintersport

Schulden nach Nordischer Ski-WM in Liberec

SID
Schöne Bilder, leere Kassen: das blieb von der Nordischen WM in Liberec
© Getty

OK-Chefin Katerina Neumannova hat vier Monate nach der Nordischen Ski-WM in Liberec eingestanden, mit dem Großereignis rote Zahlen geschrieben zu haben.

Vier Monate nach dem Ende der Nordischen Ski-WM in Liberec hat OK-Chefin Katerina Neumannova finanzielle Probleme und Fehler der Organisatoren zugegeben.

"Wir haben das Interesse der Zuschauer überschätzt. Unsere Erwartungen waren zu optimistisch", räumte die Langlauf-Olympiasiegerin in der großen tschechischen Tageszeitung Mlada Fronta Dnes ein. "Wir sind bemüht, unsere Schulden zu begleichen."

Lieferanten warten noch auf Geld

Medieninformationen, wonach die Nordische WM einen Schuldenberg von 100 Millionen Tschechischen Kronen (umgerechnet 3,8 Millionen Euro) hinterlassen hat, bestätigte Neumannova jedoch nicht. Mehrere Lieferanten warten noch immer auf die Begleichung der gestellten Rechnungen, gegen die Organisatoren sind bereits Strafanträge eingeleitet worden.

Insgesamt war die WM vom 18. Februar bis 1. März in Nordböhmen mit einem Etat von umgerechnet 70 Millionen Euro kalkuliert worden. Ein Großteil davon war durch staatliche Subventionen abgesichert.

Neumannova bestätigte inzwischen ein "informatives Treffen" mit Tschechiens Finanzminister Eduard Janota.

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