Wintersport

Friesinger siegt beim Weltcup-Finale

SID
Anni Friesinger feierte in Salt Lake City bereits ihren 59. Weltcup-Sieg
© Getty

Eisschnellläuferin Anni Friesinger hat zum Auftakt des Weltcup-Finals in Salt Lake City das 1000-m-Rennen gewonnen. Für die Doppel-Weltmeisterin war es der 59. Weltcup-Sieg.

Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Anni Friesinger hat in Salt Lake City ihren 59. Weltcup-Sieg geholt. Die Doppel-Weltmeisterin gewann zum Auftakt des Weltcup-Finals auf dem schnellsten Eis der Welt das 1000-m-Rennen in 1:13,86 Minuten und präsentierte sich vor der Einzelstrecken-WM auf der Olympiabahn im kanadischen Richmond in Topform.

Bei ihren letzten vier Weltcup-Starts verbuchte Friesinger damit vier Siege. Ihre persönliche Bestzeit (1:13,49) und den Weltrekord der Kanadierin Cindy Klassen (1:13,11) verpasste Friesinger allerdings deutlich.

Zweite auf der Olympiabahn von 2002 wurde die Japanerin Sayuri Yoshii (1:14,05) vor der Kanadierin Christine Nesbitt (1:14,43). Einen hervorragenden fünften Platz belegte die Berlinerin Monique Angermüller, die in 1:14,57 Minuten ihre persönliche Bestzeit gleich um 1,8 Sekunden unterbot.

Yu Fengtong gewinnt die Sprint-Gesamtwertung der Männer

Den Gesamt-Weltcup über den langen Sprint gewann Nesbitt. Friesinger hatte in dieser Wertung keine Chance mehr, weil sie nach einer Knie-Operation verspätet in die Saison eingestiegen war.

Bei den Männern hat unterdessen Yu Fengtong das 500-m-Rennen und damit auch die Sprint-Gesamtwertung gewonnen. Der Chinese siegte auf dem schnellsten Eis der Welt in Landesrekordzeit von 34,37 Sekunden eine Hundertestel vor dem Südkoreaner Lee Kyou-Hyuk und Tucker Fredricks aus den USA (34,51).

Yu sicherte sich mit 1086 Punkten auch den mit 14.000 US-Dollar (gut 11.000 Euro) dotierten 500-m-Gesamtweltcup vor seinem letzten verbliebenen Konkurrenten Keiichiro Nagashima (957). Der Japaner belegte in Salt Lake City Platz fünf (34,57).

Den Weltrekord des Kanadiers Jeremy Wotherspoon (34,03) verpasste Yu, der seinen dritten Saisonsieg feierte, allerdings deutlich. Deutsche Läufer hatten sich auf dieser Strecke nicht für das Weltcup-Finale qualifiziert.

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