Skeleton-EM in St. Moritz

Trott gewinnt überraschend Silber

SID
Freitag, 16.01.2009 | 16:14 Uhr
Marion Trott fuhr bei der Skeleton-EM in St. Moritz überraschend auf Rang zwei
© sid
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Marion Trott überraschte bei der Skeleton-EM mit dem Gewinn der Silbermedaille. Gold holte Shelley Rudman aus Großbritannien, Weltmeisterin Anja Huber landete nur auf Platz fünf.

Skeleton-Weltmeisterin Anja Huber hat bei der EM in St. Moritz als Fünfte den Titel-Hattrick klar verfehlt, dafür überraschte Marion Trott mit dem Gewinn der Silbermedaille.

Die 24-Jährige aus Oberhof musste sich lediglich der Olympiazweiten Shelley Rudman aus Großbritannien geschlagen geben. Olympiasiegerin Maya Pedersen aus der Schweiz wurde Dritte.

Trott in Weltcupwertung auf Platz vier

Der mit einem lädierten Ellbogen angetretenen Huber (Berchtesgaden) fehlten 1,38 Sekunden zu Bronze. Die WM-Siebte Trott, Junioren-Weltmeisterin von 2007, holte die erste Medaille ihrer Laufbahn.

In der Weltcup-Wertung des Rennen setzte sich Rudman vor den Kanadierinnen Mellisa Hollingsworth (0,09 Sekunden zurück) und Michelle Kelly (1,18) durch. Trott landete eine Hundertstelsekunde hinter dem Podest auf Rang vier, Huber wurde nur 13. und verlor nach ihrem schlechtesten Saisonresultat die Führung in der Gesamtwertung an Rudman.

Huber mit Sicherheitsstarts

"Es lag nicht am Arm, das darf man nicht vorschieben", sagte die in diesem Winter schon dreimal siegreiche Huber. Da sie Proteste der Konkurrenz fürchtete, hatte sie trotz der Schmerzen auf eine stabile Bandage verzichtet und Sicherheitsstarts hingelegt.

Die 25-Jährige leidet unter einem eingedrückten Ellbogenknochen, hatte zuletzt im heimischen Königssee trotzdem gewonnen. Die Medaillen bei den Männern werden am Samstag vergeben.

Heinz gewinnt Junioren-WM

Derweil hat die 21-jährige Katharina Heinz bei der Junioren-WM in Königssee die Goldmedaille gewonnen.

Die in den vergangenen beiden Jahren zweitplatzierte Winterbergerin siegte vor der 18-jährigen Sarah Sartor (Altenberg), Nichte der zweimaligen Olympiavierten Diana Sartor.

Der Abstand betrug drei Zehntelsekunden. Die Russin Elena Ljudina (1,58 Sekunden zurück) wurde Dritte, Sophia Griebel (Suhl/2,02) Vierte.

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