Eisschnelllauf

Lehmann bester Deutscher in Heerenveen

SID
Freitag, 09.01.2009 | 21:26 Uhr
Robert Lehmann liegt nach zwei von vier Strecken überraschend auf Medaillen-Kurs
© Getty
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Bei der Eisschnelllauf-EM in Heerenveen ist Robert Lehmann nach zwei von vier Läufen der beste von drei deutschen Startern. Über 500m gelang ihm sogar der Sprung auf Platz drei.

Robert Lehmann hat auf den ersten zwei von vier Strecken der Eisschnelllauf-EM im niederländischen Kufen-Mekka Heerenveen als einziger der drei deutschen Starter überzeugt.

Der Erfurter wurde an seinem 25. Geburtstag über 500m in persönlicher Bestzeit von 36,34 Sekunden überraschend Dritter.

Nach seinem elften Rang über 5000m war er als Fünfter auch im Gesamtklassement bester Deutscher. "Ich bin immer stabiler geworden in den letzten Wochen, aber dass es so schnell gehen könnte, hätte ich nicht gedacht", sagte Lehmann, den noch im Sommer Pfeiffersches Drüsenfieber wochenlang flachgelegt hatte.

Schneider und Weber enttäuschen

Die beiden übrigen deutschen Starter konnten dagegen nicht zufrieden sein. Mehrkampf-Meister Tobias Schneider verbesserte sich von Rang zwölf nach den 500m als Zehnter über 5000m auf Gesamtplatz acht.

Marco Weber (Chemnitz) hatte auf der Sprintdistanz wie erwartet Probleme (Platz 23), blieb aber auch über 5000m (14.) hinter den Erwartungen zurück (Gesamt-16.).

Kramer auf Siegkurs

Lokalmatador Sven Kramer übernahm durch seinen Sieg über 5000m die Führung und braucht auf dem Weg zu seinem dritten EM-Titel in Folge seinen vermeintlich größten Konkurrenten kaum noch zu fürchten.

Der Norweger Havard Bökko strauchelte im 500-m-Rennen, wurde dort nur 15. und hat nach seinem zweiten Platz über 5000 m als Gesamtdritter schon einen großen Rückstand auf Kramer.

Zweiter ist Kramers Landsmann Wouter Oude Heuvel. Die 1500m finden am Samstag statt, bevor am Sonntag das Finale über 10.000m ansteht.

Pechstein greift am Samstag an

Die Frauen beginnen ihren Wettkampf erst am Samstag (500, 3000m). Die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein geht nach ihrem Doppelsieg beim letzten Weltcup in Moskau Ende November als Mitfavoritin an den Start.

Zum erweiterten Favoritenkreis gehört auch Team-Olympiasiegerin Daniela Anschütz-Thoms aus Erfurt. Zudem startet die Berlinerin Lucille Opitz, Anschütz' Teamkollegin Stephanie Beckert gibt ihr EM-Debüt.

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