Tops und Flops des Wochenendes

Die beste Zunge seit "KISS"

Von Alexander Mey
Montag, 05.01.2009 | 15:51 Uhr
Berühmt für seine Zunge und seine zahllosen Affären: "Kiss"-Sänger Gene Simmons
© Getty
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Das Wintersport-Wochenende brachte Kurioses ans Licht. Den legitimen Nachfolger von "KISS"-Sänger Gene Simmons, eine ausschweifende Party mit Wladimir Putin und einen Haufen alter Säcke. Die Tops und Flops im Wintersport.
 

+ Roman "Gene Simmons" Koudelka

Roman Koudelka ist tschechischer Skispringer und mittelmäßig erfolgreich. Eigentlich langweilig, also nichts für die Tops und Flops - wäre da nicht eine lustige Angewohnheit. Koudelka streckt während seiner Sprünge immer die Zunge weit heraus, ein Bild für die Götter, gegen das selbst der legendäre "KISS"-Sänger Gene Simmons mit seiner langen Zunge blaß aussehen würde. Warum er das macht? Keine Ahnung, vielleicht erhofft er sich dadurch mehr Auftrieb oder einfach ein bisschen Kühlung.

- Die wilde Lindsey

Im Moment ist keine Skirennläuferin schneller und besser als die Amerikanerin Lindsey Vonn. Nicht einmal unsere Maria Riesch, obwohl sie verdammt nah an ihre Freundin herankommt. Aber Vonn hat eine Schwäche, die Riesch nicht hat, sie kann einfach nicht normal einen Berg herunterfahren. Wobei normal in dem Fall heißt, einfach mal locker auf Sicherheit. Vonn brettert immer volle Pulle die Hänge herunter, Party on! Wenn sie durchkommt, hat sie im Schnitt eine Sekunde Vorsprung vor allen anderen. Wenn nicht, so wie am Wochenende im Slalom von Zagreb, ist sie raus und wirft reichlich Weltcup-Punkte weg. Riesch kann es recht sein, denn immerhin führt sie jetzt im Gesamtweltcup - ganz ohne Kamikaze-Einlagen.

+ Party bei Herrn Putin

Glückwunsch Felix Neureuther! Nicht nur zum Sieg im sportlich eigentlich bedeutungslosen Parallelslalom in Moskau, sondern auch zur Party danach. Denn Wladimir Putin war da. Er ließ es sich nicht nehmen, dem Werbe-Spektakel für Olympia 2014 in Sotschi mit seiner Anwesenheit den nötigen Glanz zu verleihen. Und mehr noch. Am Tag danach ließ er Neureuther und seine 15 Mitstreiter per Privatjet nach Sotschi einfliegen, fuhr persönlich mit ihnen Ski und spendierte eine anständige Brotzeit. Danach ging es für die Athleten im gleichen Privatjet nach Zagreb, wo das nächste Weltcuprennen ansteht. Ach ja, 22.000 Euro Preisgeld nahm Neureuther auch noch aus Russland mit. Kein schlechtes Wochenende zum Jahresbeginn.

- Das Kreuz mit dem Hang

Skispringen in Innsbruck ist bis nach der Landung auch nicht sonderlich anders als auf jeder anderen Schanze. Okay, der Fachmann wird diese Aussage mit Gerede von Radien im Anlauf und ähnlichem kontern, aber darauf können sich die Springer einstellen. Worauf sich viele offenbar gar nicht einstellen können, ist der steile Gegenhang im Auslauf. Denn es gab kaum einen Athleten, der nicht nach einem noch so schönen Flug im Auslauf saudumm ausgesehen hätte, weil er sich nicht auf den Beinen halten konnte. Zum Glück gibt es für hilfloses Rudern mit den Armen und herumrutschen auf dem Hosenboden am Ende des Auslaufs keine Haltungsnoten mehr.

+ Die alten Säcke sind wieder da

Je oller, je doller. Nach Jahren des Jugendwahns im Skispringen ist menschliche Reife wieder Trumpf. Nicht nur Martin Schmitt ist auf seine älteren Tage plötzlich wieder so richtig gut. Beweise gefällig? Unter den Top Ten in Innsbruck waren sieben Springer, die mindestens 27 Jahre alt waren. Sieger Wolfgang Loitzl (28), Martin Schmitt (30), Matti Hautamäki (27), Dimitri Wassilijew (29), Michael Neumayer (29) und Simon Ammann (27) waren gegenüber den drei Jungen Gregor Schlierenzauer (18), Thomas Morgenstern (22) und Anders Jacobsen (23) klar in der Überzahl. Und dann war da noch Noriaki Kasai. Der Japaner schoss mit 36 Jahren den Vogel ab.

- Deutsche Jugend am Boden

Au weia! Die Zukunft des deutschen Eishockeys sieht nach diesem Wochenende nicht allzu rosig aus. Zum dritten Mal in Folge sind die U-20-Junioren aus der A-Gruppe abgestiegen, eine echte Fahrstuhlmannschaft sind sie. Ein 1:3 im letzten Spiel gegen Finnland besiegelte das Schicksal des Teams von Trainer Ernst Höfner und Co-Trainer - man höre und staune - Uwe Krupp. Ja, der Bundestrainer stand den Jungspunden persönlich mit Rat und Tat zur Seite. Die ultimative Blamage des Turniers konnte er aber auch nicht verhindern. Gegen die eigentlich gleich stark eingestuften Letten setzte es eine 1:7-Klatsche. Nach 1:0-Führung kassierten die Deutschen vier Tore in vier Minuten - Respekt! "Auch bei dieser Teilnahme unserer U 20 an einer A-WM konnten wir aus erster Hand sehen, wie weit wir mit unserer Nachwuchsarbeit von den Top-8-Nationen der Welt entfernt sind", resümierte Krupp. Hört sich so Zufriedenheit an?

Alle Wintersport-Ergebnisse des Wochenendes

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