Wilhelm plädiert für WM-Reform

SID
Montag, 24.11.2008 | 19:44 Uhr
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Verfolgungs-Olympiasiegerin Kati Wilhelm fordert eine Reform der Biathlon-Weltmeisterschaften. Die WM drohe ihren "Charakter eines besonderen Ereignisses zu verlieren".

Verfolgungs-Olympiasiegerin Kati Wilhelm plädiert für eine Reform der Biathlon-Weltmeisterschaften. In einem Interview mit dem "Mannheimer Morgen" (Dienstagsausgabe) sprach sich die amtierende Staffel-Weltmeisterin dafür aus, nicht jedes Jahr eine WM zu veranstalten. "Weniger ist auf jeden Fall mehr. Die WM droht ihren Charakter eines besonderen Ereignisses zu verlieren", sagte Wilhelm.

Zusätzlich forderte sie eine Begrenzung der Starterfelder. Jedoch sieht sie die Chancen dafür als relativ gering an: "Leider setzt sich das nicht richtig durch, weil das Fernsehen eine möglichst lange und interessante Übertragungszeit will."

Planungen bis Vancouver 2010

Außerdem äußerte sich die 32-Jährige zu einem möglichen Karriereende. "Meine Planungen laufen bis zu den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver. Wenn es mir Spaß macht, hänge ich vielleicht noch ein Jahr dran, aber ich werde auch nicht jünger", erklärte Wilhelm.

Derzeit macht die dreimalige Olympia-Siegerin in einem Fernstudium ihren Abschluss im Fach "Internationales Management".

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