Ski nordisch

Ronny Ackermann Dritter am Holmenkollen

SID
Samstag, 08.03.2008 | 16:38 Uhr
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Oslo/Leipzig - Auch der vorzeitige Gewinn des Gesamtweltcups hat den Erfolgshunger von Ronny Ackermann nicht gestellt. Der Dermbacher kam beim Weltcup-Finale der nordischen Kombinierer am Holmenkollen in Oslo im Einzel-Wettbewerb auf Rang drei.

Im Schlussspurt musste sich der Thüringer lediglich den Österreichern Bernhard Gruber und Christoph Bieler geschlagen geben und verhinderte mit seinem elften Podestplatz einen kompletten österreichischen Erfolg, denn mit Mario Stecher folgte ein Dritter aus der Alpenrepublik auf Platz vier.

"Heute war es gut, dass es die Möglichkeit zum Skiwechsel gab", sagte Ackermann, der als 13. nach dem Springen in den 15-Kilometer-Lauf gegangen war.

Schlechter zweiter Versuch

 Nachdem er am Freitag mit Platz sieben noch eine sehr gute Ausgangsposition hatte, machte ein schlechterer zweiter Versuch die Aufgabe ziemlich schwer.

 "Aber die Bedingungen sind so schlecht, da kann noch viel passieren", meinte der viermalige Weltmeister nach dem Springen. Und so machte er trotz nicht sonderlich guter Ski von Beginn an Druck, um nach dem Skiwechsel bei Kilometer 3,75 seine Aufholjagd zu starten.

"Wenn man in so einem Moor rumläuft, ist jeder Schritt hart. Deshalb habe ich gleich entschieden, neu präparierte Ski zu nehmen", sagte Acker.

Vorsprung zu gering

Am letzten Anstieg suchte der Thüringer sein Heil in der Flucht; der Vorsprung aber war nicht groß genug, um ihn ins Ziel zu retten. "Nun wird es aber Zeit, dass Schluss ist. Vor allem beim Springen merke ich die lange Saison, beim Lauf geht es noch ganz gut", sagte Ackermann, der noch die Kleine Kristallkugel für den besten Sprinter gewinnen will.

Die Ausgangsposition nach Platz 20 beim vorverlegten Springen ist aber nicht die Beste. "Ich werde aber noch mal angreifen", versprach der 30-Jährige.

Seinen dritten Platz nach dem Springen konnte der Oberwiesenthaler Eric Frenzel nicht verteidigen. Er hatte Probleme in der tiefen Loipe, am Ende aber auch Glück.

Beim Skiwechsel ließ er sich von einem Techniker helfen. Was aber bei den Langläufern untersagt ist, steht bei den Kombinierern nicht im Reglement. So ging sein zehnter Platz in die Wertung.

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