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Wang läuft 500-m-Weltrekord

SID
Montag, 04.02.2008 | 11:59 Uhr
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Quebec - ­ 500-m-Olympiasiegerin Wang Meng aus China hat am Schlusstag des fünften von sechs Weltcups im kanadischen Quebec für einen Weltrekord gesorgt.

Sie gewann ihre Spezialstrecke in 43,286 Sekunden und war damit mehr als vier Zehntelsekunden schneller als die Bulgarin Jewgenia Radanowa bei ihrem Rekordlauf vom Oktober 2001 in Calgary (43,674).

Im Vorlauf war Susanne Rudolph (Grafing) in 44,712 Sekunden deutschen Rekord gelaufen. Im Endklassement wurde Rudolph Zehnte und sorgte gemeinsam mit Tyson Heung (Dresden), der über 500 m der Herren ebenfalls Zehnter wurde, für das beste deutschen Einzelresultat.

"Eine feine Leistung"

Im Staffelrennen wurden das deutsche Herren-Quartett Zweiter im B-Finale und damit Sechster. Vor dem letzten Weltcup in Salt Lake City liegen die Deutschen auch insgesamt auf Platz sechs und haben sehr gute Karten, sich als eine von acht Staffeln für die Weltmeisterschaften im März in Südkorea zu qualifizieren.

"Eine sehr feine Leistung der Staffel, die sich nach einem Fast-Sturz durch Behinderung wieder herangekämpft hat", urteilte Bundestrainer Markus Tröger. Die Damen, die nur auf Platz 9 einkamen, können die WM- Qualifikation nun hingegen nur noch mit einer ganz herausragenden Leistung beim Weltcupfinale schaffen.

Chinesinen holen drei Siege

An der Spitze dominierten wiederum die Shorttracker aus Südkorea, China und Kanada, die sich alle 10 Siege sowie 15 der 20 Medaillenplätze teilten. Fünf Siege gingen nach Südkorea: Olympiasiegerin Jin Sun-Yu gewann die 1500 m, bei den Herren gewannen Lee Ho-Suk (1500 m), Sung Si-Bak (1000 m), Kwak Yoon-Gy (500 m) sowie die Staffel.

Auf den zweiten 1000 m der Herren kam Zhang Zhiqiang (China) zum Erfolg, bei den Damen gab es drei chinesische Siege. Neben Wang gewannen Zhou Yang über 1000 m sowie die Staffel. Gastgeber Kanada jubelte über den 1000-m-Sieg von Kalyna Roberge.

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