Freitag, 29.02.2008

Olympia

Rogge: Frauen-Skispringen keine olympische Zukunft

Vancouver - Frauen-Skispringen hat nach Meinung des Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge, keine olympische Zukunft.

Es gebe weltweit gerade 80 Frauen, die Skispringen trainieren, sagte der Belgier in Vancouver, wo 2010 die nächsten Olympischen Winterspiele stattfinden. "In vielen anderen Sportarten sprechen wir von Hunderttausenden, von Millionen Athleten, die auf einem hohen Level trainieren und sich um die drei Medaillen bewerben", meinte der IOC-Präsident.

Seine Haltung habe nichts mit der Diskriminierung des Frauen-Skispringens zu tun, aber eine olympische Sportart müsse rund um den Erdball praktiziert werden.

Frauen-Skispringen wird 2009 erstmals bei den nordischen Ski- Weltmeisterschaften im tschechischen Liberec auf dem Programm stehen. Bislang gehört es zum Programm der Junioren-Weltmeisterschaften.

Dort hatte sich die Österreicherin Jaqueline Seifriedsberger den Titel geholt. Am Start waren 37 Springerinnen im Alter von 15 bis 20 Jahren. Die deutschen Springerinnen Melanie Faisst, Anna Häfele und Titelverteidigerin Juliane Seyfahrt hatten die Plätze vier bis sechs belegt.


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