Sonntag, 03.02.2008

Keppler im Slalom unter ferner Liefen

Miller gewinnt Kombinations-Weltcup

Val d'Isere - Insgesamt stand die WM-Generalprobe unter keinem guten Stern, doch wenigstens Kombinations-Sieger Bode Miller durfte bei strahlendem Sonnenschein das Glitzern der ersten Kristallkugel des alpinen Winters genießen.

Ski Alpin, Miller
© DPA

Nach der wetterbedingten Absage der Abfahrt und deutlicher Kritik an den WM-Organisatoren bescherte der US-Skistar dem französischen Val d'Isere mit dem überlegenen Gewinn seines sechsten Disziplin-Weltcups den sportlichen Glanzpunkt. In der Gesamtwertung baute Miller mit 1067 Punkten seinen Vorsprung auf Benjamin Raich (Österreich/945) aus und ist auf dem Weg zu seinem zweiten Titel nach 2005.

Ihr schönstes Gesicht bei strahlend blauem Himmel zeigte die erstmals seit Olympia 1992 wieder befahrene WM-Strecke "Face de Bellevarde" beim Sieg von Miller vor den Kroaten Ivica Kostelic und Natko Zrncic-Dim. Er brachte so im Slalom noch 0,38 Sekunden seines komfortablen Vorsprungs nach der Abfahrt ins Ziel.

"Ich war zwischendurch so langsam, dass ich fast lachen musste", sagte der 30-Jährige, der aber auch ohne Bummelfahrt allen Grund zum Strahlen gehabt hätte. "Ich freue mich riesig über die Kugel." Stephan Keppler (Ebingen) musste sich nach einem Fahrfehler im Slalom mit Platz 41 begnügen.


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